21. - 29. Oktober 2017

Französische Woche Heidelberg

2016

Hier finden Sie alle Veranstaltungen der Französischen Woche 2016.

Leider müssen folgende Veranstaltungen entfallen:

Contredanses zum Mittanzen

Little Carmen - Eine Kammeroper im Taschenformat (beide Vorstellungen)

Vortrag zur Stadtentwicklung von Montpellier

 

Donnerstag, 20. Oktober 2016
18:00 Uhr

Stadtentwicklung in Montpellier. Projekte in einer sich ständig verändernden Metropolregion (ENTFÄLLT LEIDER)

Stadtentwicklung in Montpellier. Projekte in einer sich ständig verändernden Metropolregion (ENTFÄLLT LEIDER)

Ein Kongresshaus an der Altstadt, neu entstehende Viertel, ständiger Bevölkerungszuwachs oder neue Verkehrsmittel- und Infrastrukturprojekte: Montpellier meistert seit vielen Jahren mutig vielfältige, stadtplanerische Herausforderungen.

Welche aktuellen Großprojekte realisiert werden, welche neue Herausforderungen auf die Stadt zukommen werden und wie die Metropolregion Montpellier all diese Veränderungen bewältigt, darüber berichtet Rémy Ailleret, Leiter des Amtes für Stadtplanung in Montpellier.


Eine Veranstaltung des Montpellier-Hauses in Zusammenarbeit mit IBA 
auf Französisch mit Übersetzung

Freitag, 21. Oktober 2016
18:00 Uhr

Jules Vernes: Trois voyages extraordinaires

 Jules Vernes: Trois voyages extraordinaires

Jules Vernes phantastische Abenteuer haben Generationen von Menschen inspiriert und begeistert. Sie waren Ausgangspunkt für technische Erfindungen als auch Stoff für zahlreiche Adaptionen in Kino, Theater & Co. Nun werden die Welten Jules Vernes erstmals in zeitgemäßer Umsetzung auf die Planetariumskuppel gebracht.Die Romane Reise zum Mond und Reise um den Mond bilden den erzählerischen Rahmen für drei „Reisen durch das Unmögliche".

Freitag, 21. Oktober 2016
20:00 Uhr

Stilübungen und Stilmeister

Stilübungen und Stilmeister

Raymond Queneau (1903-1976) und René Leibowitz (1913-1972). Ein Schrifttsteller, ein Komponist, zwei Künstler. Beide sind geprägt vom Surrealismus und dem urbanen Zentrum Paris, hier sind Ursache und Motiv ihrer künstlerischen Nähe begründet.

Als wichtigster Vermittler von Schönbergs Zwölftonmusik übt sich Leibowitz ausschließlich und meisterhaft in diesem Stil, den er mit Genauigkeit in Phrasierung und Struktur und französischer Eleganz verfeinert. Subtil und farbenreich  vertont er Texte zeitgenössischer und befreundeter Literaten.

Auch Queneau gehört zu ihnen. Sein tiefgründiger Humor, sein intellektueller Umgang mit Sprache, seine Selbstreflexion mit den Mitteln der Poesie inspirieren Leibowitz. Das literarische Feuerwerk, das Queneau 1947 mit seinen „Stilübungen“ vorlegt, ist so außergewöhnlich originell und experimentell, dass es bis heute seine Wirkung nicht verfehlt. Die kürzlich erschienene Neuübersetzung bei Suhrkamp belegt dies, an diesem Abend eindrucksvoll durch die beiden Übersetzer Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel vorgestellt. Unterbrochen und ergänzt werden sie durch musikalische Stileinschübe des KlangForum Heidelberg mit der Sopranistin Rinnat Moriah und J. Marc Reichow am Klavier.

Eine Kooperation der Französischen Woche mit dem KlangForum Heidelberg.

Mit freundlicher Unterstützung von Bordelais Weinhandel.

Freitag, 21. Oktober 2016
17:00 Uhr

Die Spiegelkolonie

Die Spiegelkolonie

Von französischer Parallelgesellschaft zum Mannheimer Stadtteil

Als sich die französische Spiegelglasmanufaktur 1853 am Alt-Rheinbogen niederließ, brachte sie ihre eigenen Arbeiter und deren Familien aus Lothringen gleich mit und baute ihnen direkt neben der Fabrik eine komplette, autarke Siedlung. Wie lebten sie dort? Wie wurde aus dieser französischen Parallelgesellschaft ein Mannheimer Stadtteil? Wie überstanden sie die Kriege? Saint Gobain produziert heute noch Spezialglas – und zwar mitunter für spektakuläre Projekte, aber die alte Spiegelkolonie ist fast weg. Noch gibt es das „Spiegelschlössel“, ein Lokal voller Erinnerungen an den Fußballer Sepp Herberger. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Reste der Kolonie wir der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur einiges zur Geschichte der ältesten Arbeitersiedlung Mannheims vortragen.

Treffpunkt: bei der Spiegelstraße Abschluss: Gaststätte Spiegelschlössl, Spiegelfabrik 314 (Mannheim-Luzenberg)

Anmeldung: anmeldung@rhein-neckar-industriekultur.de 0621/41071450 (Anrufbeantworter) Nummer: 1632 Max. Teilnahme: 35 barrierefrei

Freitag, 21. Oktober 2016
20:00 Uhr

Chansons françaises

Chansons françaises

Über das Lächeln und die Gitarre eines Dichters wandern aus Aix-en-Provence der ganze Sonnenschein zu uns und aus Korsika, dieser Insel der Schönheit, alle Düfte der Wälder. Georges-Claude Gaven bringt mit seinem Charme sogar Eisberge zum Schmelzen, seine Rhythmen reißen uns mit und seine Texte berühren uns. Ein Künstler, der Texte schreibt und singt, der Musik komponiert und spielt. Begleitet von Jean-Philippe Froidefond, Jazzmusiker. Mit freundlicher Unterstützung vom Institut Français Mannheim.

Freitag, 21. Oktober 2016
20:00 Uhr

Barbara Zechel: Edith, mon amour

Barbara Zechel: Edith, mon amour

Chanson und Poesie - Barbara Zechel verbindet Lied und Texte. Dazu singt sie nicht nur die großen Piaf-Klassiker, sondern trägt auch die dazugehörigen übersetzten Prosatexte vor. Natürlich dürfen auch Informationen zum Leben der Piaf und zu manchen Chansons nicht fehlen. Begleitet wird sie von Stefanie Biessecker.

Freitag, 21. Oktober 2016
20:00 Uhr

Timeless: Jazz aus Montpellier

Timeless: Jazz aus Montpellier

Der Gitarist Gerard Pansanel ist ein Autodidakt. Sein Weg führte in von Montpellier in die Pariser Bars und Clubs, in denen er mit Größen wie Aldo Romano und Michel Fugain auf der Bühne stand, bis nach Los Angeles. Sein Spiel verlor dabei jedoch nie seinen ganz eigenen Stil, der sich aus einer bezeichnenden Mischung von Jazz, Improvisation und Anleihen seiner mediterranen Wurzeln zusammensetzt. Mit Don Cherry und Doudou Gouirand nahm er 1987 die Platte „Forgotten Tales“ auf, die nur den Anfang einer langen Liste von Kooperationen mit herausragenden Musikern darstellt: so arbeitete er gemeinsam u. a. mit Lester Bowie, Enrico Rava, Paolo Fresu, John Abercrombie, Aldo Romano, Dino Saluzzi, Archie Shepp, Michel Portal, Henri Texier… Für das Konzert in Heidelberg hat er sich nun für eine klassische Trio-Formation mit Remi Platon und Joel Allouche entschieden, die gemeinsam neue Weg im Jazz erkunden und auch nicht davor zurückschrecken, elektronische Sounds mit komplexen Rhythmusstrukturen zu verknüpfen. Das junge Talent Remi Ploton steht dabei an seiner Seite wohl exemplarisch für eine Reihe junger Künstler, die sich um Genre-Grenzen nicht scheren und musikalisch auszudrücken wissen, in welch komplexer Welt wir heute leben. Der Drummer Joel Allouche hingegen rundet dabei gekonnt und gelassen das Trio mit seiner jahrelangen Erfahrung ab und gemeinsam schaffen sie ein einfach zeitloses Trio. Mit Gerard Pansanel (guitar), Joël Allouche (drums) und Remi Ploton (organ).

Freitag, 21. Oktober 2016
19:00 Uhr

Literarisches Ragout zum Naserümpfen

Literarisches Ragout zum Naserümpfen

Eine Lesung über kulinarische Abgründe der französischen Küche

Leben wie Gott in Frankreich? Da denkt man vor allem auch an die französische Küche, gefeiert als Kochkunst und von der UNESCO gewürdigt als immaterielles Kulturerbe der Menschheit. Selbstverständlich finden sich in der Literatur zahlreiche Schilderungen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Aber freuen Sie sich da mal nicht zu früh! Denn selbst in unserem Nachbarland ist abseits von Haute cuisine und Gault Millau nicht alles Käse was stinkt. Wagen Sie mit uns einen literarischen Blick in die französischen Kochtöpfe und hören Sie allerlei von unzufriedenen Gästen, gastronomischen Unannehmlichkeiten und fragwürdigen Begleiterscheinungen des Essens. Auf unserer Menüfolge finden sich u.a. ein Giftmord, ein Ehekrieg am Essenstisch und eine klagende Pfälzerin.

Es serviert (und liest) Daniel Werner. Bon appétit!

Info: www.DFG-LU-MA.de

Freitag, 21. Oktober 2016
20:00 Uhr

Projekt Glühwürmchen von Nicolas Truong

Projekt Glühwürmchen von Nicolas Truong

Konzept und Inszenierung: Rainer Escher, Bühne: Holger Endres & Rainer Escher, Kostüme: Bea Albl mit Elisabeth Auer & Mathias Wendel. Ausgehend von dem berühmten Text Pasolinis „Das Überleben der Glühwürmchen“ hat der französische Autor Nicolas Truong einige moderne Denker und Philosophen in einen Dialog eintreten lassen. Auf der Bühne übernimmt ein Paar den entstandenen Ideenstreit. Mit großer Lust und Engagement buchstabiert es seine Beziehung mit diesen philosophischen Textfragmenten. Mann und Frau demonstrieren, dass das Denken auch eine Geschichte des Lebens und Begehrens sein kann, dass es keine Ideen ohne den Körper gibt, aber auch keinen Körper ohne Ideen. "Den Mut muss man erst einmal haben, Hochtrabendes von Giorgio Agamben, Walter Benjamin, Theodor W. Adorno, Guy Debord, Jacques Rancière, Georges Didi-Hubermann, Alain Badiou auf die Bühne zu bringen. Kennen Sie nicht? Macht nix, Spaß kann auch haben, wer schlicht Freude am Denken hat und sich ohnehin täglich wundert, wie das Ding namens Leben funktioniert." (Mannheimer Morgen) "Die Sprache ist literarisch geschliffen; die Gedanken sind treffsicher formuliert und oft genussvoll brillant (...). Die sprachliche Leistung, all diese Geistesblitze nicht nur unbeschadet, sondern auch eindrücklich an den Zuschauer zu bringen, ist bewundernswert." (Die Rheinpfalz) Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Samstag, 22. Oktober 2016
11:00 Uhr

Bücherflohmarkt

Bücherflohmarkt

Den Büchern, ein zweites Leben geben! Bei einer Tasse Kaffee können Sie französische Romane, Bücher für Kinder und noch viele weitere Fachbücher zu günstigen Preisen kaufen. Wir freuen uns, mit Ihnen Ihre Meinungen über diese Bücher zu teilen. Ab sofort können Sie im Montpellier-Haus französischsprachige Bücher als Spende abgeben. Der Erlös geht an den Asylarbeitskreis Heidelberg e. V..

Samstag, 22. Oktober 2016
19:00 Uhr

Miss Amüsgöll de retour

Miss Amüsgöll de retour

Miss Amüsgöll alias Amélie Saadia nous plonge dans l’univers d’une charmante française. Elle chante et s'accompagne au piano avec esprit et phantaisie ! Amélie Saadia est française et chanteuse lyrique diplômée de l'Université des Arts de Berlin. Elle est par ailleurs engagée pour la saison 2013/2014 au Théâtre de Heidelberg. Elle est également auteur-compositrice de chansons françaises et allemandes. Aujourd'hui Amélie Saadia vit à Berlin et est, entre autres, enseignante à l'Université des Arts de Berlin. Avec l’aimable soutien des Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

Amélie Saadia, gebürtige Französin, ist Absolventin der Universität der Künste Berlin und war während der Spielzeit 2013/14 sie am Theater Heidelberg engagiert. Sie komponiert deutsche und französische Kabarett-Lieder, singt und begleitet sich am Klavier. Als Miss Amüsgöll beglückt sie ihr Publikum mit Fantasie und Augenzwinkern!

Amélie Saadia lebt und arbeitet in Berlin, u.a. seit 2015 als Dozentin an der Universität der Künste Berlin.

Mit freundlicher Unterstützung der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

Samstag, 22. Oktober 2016
20:00 Uhr

Soirée d'automne

Soirée d'automne

Seit seiner Gründung im Jahr 1952 hat sich das Kurpfälzische Kammerorchester in besonderem Maße der Wiederentdeckung und Pflege der Mannheimer Schule verpflichtet und steht damit unmittelbar in der traditionsreichen Nachfolge der berühmten Mannheimer Hofkapelle. Erst durch seine jahrzehntelange, unermüdliche Arbeit – seien es unzählige Konzertauftritte, Rundfunk- und Tonaufnahmen sowie Werkeditionen – fanden viele bedeutende Werke der Mannheimer Komponisten wieder Einzug in die weltweiten Konzertprogramme. Für Musikfreunde in der ganzen Welt ist die Mannheimer Schule daher untrennbar mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester verbunden, vielmehr noch: Es gilt allgemein als das Orchester der Mannheimer Schule. Bis heute leistet das Kurpfälzische Kammerorchester somit einen unverzichtbaren Beitrag, das reiche musikhistorische Erbe der Region weit über die Landesgrenzen hinaus lebendig zu halten. Zahlreiche Auftritte in nationalen Konzertzentren sowie regelmäßige Einladungen zu nationalen und internationalen Festivals belegen zudem die hohe künstlerische Qualität des Klangkörpers, seine Spielfreude wie auch seine enorme Bandbreite vom Barock bis zur Moderne, die ihn zum Garanten für erstklassige Musik mit den Programmschwerpunkten Frühklassik und Klassik werden lassen. Das KKO ist mit der Harfenistin Sarah O'Brien zu hören, auf dem Programm stehen Werke der französischer Komponisten Claude Debussy, Maurice Ravel, François-Adrien Boieldieu und Félicien-César David.

Samstag, 22. Oktober 2016
17:15 Uhr

Importeure französischer Kultur?

Importeure französischer Kultur?

Mannheims Buchhändler des 18. Jahrhunderts

Die kulturelle Blüte, die Mannheim während des 18. Jahrhunderts erlebte, war zu einem beträchtlichen Teil französisch geprägt. Großen Anteil an diesem französisch-deutschen Kulturtransfer hatten dabei die Buchhändler; einige von ihnen waren ganz nach Frankreich ausgerichtet wie z.B. die Librairie Fontaine, wohingegen andere eher versuchten, das dominante Französisch zurückzudrängen, um die deutsche Sprache zu fördern. Mit freundlicher Unterstützung des Institut Français Mannheim und der REM.

Samstag, 22. Oktober 2016
20:00 Uhr

Les amis de la chanson

Les amis de la chanson

Das Sextett Moitié:Moitié, les amis de la chanson (Akkordeon, Klavier, Gitarre, Bass, Batterie, Gesang), ist die Verkörperung französischer Chansonskultur. Ein neues Programm mit 25 Chansons von Brassens, Barbara, Brel, Ferré, Trenet, Moustaki, Piaf, Zaz u.a. werden Sie mitreißende und energische aber auch melancholische Momente erleben lassen. Das Programm 2016 ist ein gelungener Mix aus Tradition und Moderne. Christophe wird mit seiner sonoren Stimme Geschichten hinter den Titeln und Anekdoten zu Genregrößen erzählen, so dass jeder Zuhörer auch ohne Französischkenntnisse nicht nur einen Abend voller Emotionen, sondern auch voller Poesie erleben wird. Sie werden sich fühlen wie unter dem „Ciel de Paris“…

Samstag, 22. Oktober 2016
16:00 Uhr

Morellet, Nemours und die konkrete Kunst in Frankreich

Morellet, Nemours und die konkrete Kunst in Frankreich

Von Quadraten und Rastern

1930 entwickelte der niederländische Künstler Theo van Doesburg in Paris sein Programm einer konkreten Kunst. So schrieb er ein der ersten Ausgabe seiner Zeitschrift art concret: „Konkrete Kunst ist die Bezeichnung für eine Kunst ohne jede Beziehung zur visuellen Wirklichkeit, in der die bildnerischen Elemente weder Abbild der Natur noch symbolisch gemeint sind, sondern in einem Wechselspiel von (meist geometrischen) Formen nur sich selbst bedeuten.“ Zur Bezeichnung dieser Kunstwerke lehnte van Doesburg den Begriff abstrakt ab, da sie für ihn ebenso konkret existierten wie die Dinge des Alltags. Nachdem er bereits 1931 starb, wurde sein Ansatz von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern weiterentwickelt. Paris blieb eines der Hauptzentren der konkreten Kunst in Frankreich. Anhand einiger Werke von François Morellet, Aurélie Nemours und Vera Molnar stellt die Führung einige Grundprinzipien der konkreten Kunst vor. Führung von Dr. Nina Schallenberg, Sammlungskuratorin Wilhelm-Hack-Museum. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Ludwigshafen am Rhein und Mannheim e.V.

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