Jean de Palacio: Veturia. Eine Statue in den Tuilerien wird lebendig

In diesem Kurzroman von Jean de Palacio (1931–2024) entdeckt ein Einzelgänger, der sich der Literatur und der Alten Musik verschrieben hat, in den Pariser Tuilerien die Statue der Veturia. Vor ihr sitzend, liest er Horaz und Vergil: die Statue scheint im Takt mit seinen Besuchen zu atmen. Er beginnt, einen Roman für sie zu schreiben und ihr so neues Leben zu geben. Allerdings hat er nicht mit der Eifersucht seiner Geliebten aus Fleisch und Blut gerechnet ...
Eine Novella über das Schreiben und das Leben, über Antike und Moderne, über die Gegensätze von römischer und griechischer Antike und den Pygmalion-Mythos. „Eine Art Kammerspiel, in sechsunddreißig zum Teil sehr kurzen Szenen, das weit hinausgreift in die Bereiche Geschichte, Mythologie, Musik und vor allem Literatur. Ein Spiel auf mehreren Ebenen, bei dem Realität und Fiktion – genauer: Fiktion und Fiktion in der Fiktion – sich vermischen.“ (Dieter Meier)
Die Verlegerin des Heidelberger Flur Verlags stellt das erstmals ins Deutsche übersetzte Buch im Gespräch mit dem Übersetzer Dieter Meier vor.