08.-18.10.2026

Französische Woche Heidelberg

Articles tagged with: Kunst

Freitag, 09. Oktober 2026
20:00 Uhr

Vernissage Ausstellung „Begegnungen - Rencontres“

Vernissage Ausstellung  „Begegnungen - Rencontres“

Vernissage

Zum 65. Jubiläum der Städtepartnerschaft führt die Ausstellung jeweils 12 Künstler*innen aus Heidelberg und Montpellier zusammen, schafft visuelle Begegnungen in Form von Kunstwerken. Die Kooperationsausstellung versteht sich zugleich als kultureller Dialog und lebendiger Austausch zwischen den Partnerstädten. Über Grenzen hinweg entstehen Verbindungen, die den Gedanken der Städtepartnerschaft auf künstlerische Weise erfahrbar machen. Ein breites Spektrum an Ausdrucksformen würdigt „Begegnungen“ dabei in inhaltlicher und formaler Weise. „Begegnungen – Rencontres“ lädt das Publikum dazu ein, Kunst als Medium der Verständigung zu erleben, als Raum des Austauschs und der Annäherung. Die Ausstellung macht sichtbar, wie unterschiedlich und zugleich verbindend künstlerische Positionen sein können, unterstreicht die Bedeutung von Kunst als Brücke zwischen Menschen und Lebenswelten.

Samstag, 10. Oktober 2026

Ausstellung „Begegnungen - Rencontres“

Ausstellung  „Begegnungen - Rencontres“

Zum 65. Jubiläum der Städtepartnerschaft führt die Ausstellung jeweils 12 Künstler*innen aus Heidelberg und Montpellier zusammen, schafft visuelle Begegnungen in Form von Kunstwerken. Die Kooperationsausstellung versteht sich zugleich als kultureller Dialog und lebendiger Austausch zwischen den Partnerstädten. Über Grenzen hinweg entstehen Verbindungen, die den Gedanken der Städtepartnerschaft auf künstlerische Weise erfahrbar machen. Ein breites Spektrum an Ausdrucksformen würdigt „Begegnungen“ dabei in inhaltlicher und formaler Weise. „Begegnungen – Rencontres“ lädt das Publikum dazu ein, Kunst als Medium der Verständigung zu erleben, als Raum des Austauschs und der Annäherung. Die Ausstellung macht sichtbar, wie unterschiedlich und zugleich verbindend künstlerische Positionen sein können, unterstreicht die Bedeutung von Kunst als Brücke zwischen Menschen und Lebenswelten.

Mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds

 

Sonntag, 11. Oktober 2026
14:00 Uhr

Isabel Pin: Benoît Mandelbrot

Isabel Pin: Benoît Mandelbrot

Noch vor Erscheinen ihres neuen Buches gibt die deutsch-französische Autorin und Illustratorin Isabel Pin einen exklusiven Einblick in ihre Biografie über den Mathematiker Benoît Mandelbrot. Während sie live zeichnet, erzählt sie von seinem außergewöhnlichen Lebensweg - von seiner Kindheit in Polen über das Exil als jüdischer Flüchtling bis zu seinen bahnbrechenden Entdeckungen. Inspiriert von den Mustern der Natur entwickelte Mandelbrot eine neue Sicht auf Formen und Strukturen.

Isabel Pin hat mehr als 60 Bücher für Kinder und Erwachsene veröffentlicht und wurde für ihre Arbeiten vielfach ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Die Veranstaltung ist Teil des „International Children's Book Festival“ des DAI Heidelberg (9.-11.10.2026). Neben dem öffentlichen Programm ist Isabel Pin auch mit Lesungen für Schulkassen zu ihren Büchern Ada Blackjack und Wie Pflanzen reisen zu Gast.

Montag, 12. Oktober 2026
18:00 Uhr

Musée Fabre in Montpellier

Musée Fabre in Montpellier

Vorstellung durch Matthieu Fantoni. Vortrag (dt.)

In Kooperation mit dem Kurpfälzischen Museum stellt das Montpellier-Haus zum 65. Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft das Musée Fabre in Montpellier vor. Es wurde 1825 mit einer Schenkung von Werken von François-Xavier Fabre gegründet. Generationen von Spendern folgten seinem Beispiel, darunter Alfred Bruyas, ein Freund von Cabanel und Courbet, und ein renommierter Sammler von Delacroix war. Im 20. Jahrhundert wurde der Bestand des Museums um Werke von Frédéric Bazille und Künstlern der Gruppe „Support/Surface“ bereichert, sowie 2005 durch Werke von Pierre Soulages, so dass heute dort über 1000 Werke zu sehen sind. Nach Kunstgeschichte an der École du Louvre und der Universität Heidelberg ist Matthieu Fantoni seit 2024 für die Sammlungen alter Kunst im Musée Fabre in Montpellier zuständig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die französische Malerei vom 17. bis zum 19. Jahrhundert sowie Rezeption.

Dienstag, 14. Oktober 2025
18:00 Uhr

Das Musée de Lodève in Okzitanien

Das Musée de Lodève in Okzitanien

Vortrag auf Französisch mit deutscher Übersetzung

Das Montpellier-Haus reist in Kooperation mit dem Kurpfälzischen Museum seit einigen Jahren in Gedanken durch die südfranzösische Region Okzitanien, um interessante Museen der Gegend vorzustellen. In diesem Jahr steht das Musée de Lodève im Fokus, das im Hinterland von Montpellier in einem Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht ist. 2018 wurde es komplett neugestaltet. Seine Architektur, die auf elegante Weise Altes mit Zeitgenössischem verbindet, sowie die ansprechende Museumsgestaltung wurden mehrfach ausgezeichnet. Das Museum thematisiert dank seiner Sonderausstellungen Kunst und Wissenschaft gleichermaßen. Auriso Moreno hat Kunstgeschichte in Montpellier studiert und 2008 ihre Arbeit im Musée de Lodève angetreten. Seit 2015 ist sie als stellvertretende Kuratorin tätig, seit 2023 als stellvertretende Leiterin. Unter anderem kuratierte sie die Ausstellungen „Die Fauna von der Antike bis Picasso“ und „Farbe weben“.

Dienstag, 13. Oktober 2026
18:00 Uhr

Jean de Palacio: Veturia. Eine Statue in den Tuilerien wird lebendig

Jean de Palacio: Veturia. Eine Statue in den Tuilerien wird lebendig

In diesem Kurzroman von Jean de Palacio (1931–2024) entdeckt ein Einzelgänger, der sich der Literatur und der Alten Musik verschrieben hat, in den Pariser Tuilerien die Statue der Veturia. Vor ihr sitzend, liest er Horaz und Vergil: die Statue scheint im Takt mit seinen Besuchen zu atmen. Er beginnt, einen Roman für sie zu schreiben und ihr so neues Leben zu geben. Allerdings hat er nicht mit der Eifersucht seiner Geliebten aus Fleisch und Blut gerechnet ...

Eine Novella über das Schreiben und das Leben, über Antike und Moderne, über die Gegensätze von römischer und griechischer Antike und den Pygmalion-Mythos. „Eine Art Kammerspiel, in sechsunddreißig zum Teil sehr kurzen Szenen, das weit hinausgreift in die Bereiche Geschichte, Mythologie, Musik und vor allem Literatur. Ein Spiel auf mehreren Ebenen, bei dem Realität und Fiktion – genauer: Fiktion und Fiktion in der Fiktion – sich vermischen.“ (Dieter Meier)

Die Verlegerin des Heidelberger Flur Verlags stellt das erstmals ins Deutsche übersetzte Buch im Gespräch mit dem Übersetzer Dieter Meier vor.

Samstag, 18. Oktober 2025
10:00 Uhr

Marché – Artisanat – Art + Danse

Marché – Artisanat – Art + Danse

An diesem Samstag wird zum dritten Mal ein wenig Montmarte-Flair auf dem Willi einkehren. Wir haben auch in diesem Jahr wieder das Miro Trio engagiert, und es darf zu Gipsy Swing Klängen auf dem Markt getanzt werden! Am Stand des Deutsch-Französischen Kulturzentrums (dfk) gibt es ein Quiz zum Thema Essen und Trinken mit kleinen Preisen sowie alle Infos zur Jubiläumsausgabe der Französischen Woche.

Samstag, 17. Oktober 2026
10:00 Uhr

Französische Kultur auf dem Willi: Marché, Artisanat, Art

Französische Kultur auf dem Willi: Marché, Artisanat, Art

An diesem Samstag wird zum dritten Mal ein wenig Montmarte-Flair auf dem Willi einkehren. Wir haben auch in diesem Jahr wieder das Miro Trio engagiert, und es darf zu Gipsy Swing-Klängen auf dem Markt getanzt werden! Am Stand des Deutsch-Französischen Kulturzentrums gibt es ein Quiz zum Thema Cinéma mit kleinen Preisen sowie alle Infos zur Französischen Woche. Die École Pierre et Marie Curie und das Montpellierhaus werden jeweils mit einem Stand vertreten sein.

Sonntag, 19. Oktober 2025
18:00 Uhr

Quand la chanson rencontre la peinture - Musik trifft auf Malerei

Quand la chanson rencontre la peinture - Musik trifft auf Malerei

Musik trifft auf Malerei französischer Herkunft - ein Abend für Musik- und Kunstliebhaber gleichermaßen. Ina & Les Docteurs Martin präsentieren ihr neues Programm zur Französischen Woche in einem ungewohnten neuen Format - Musik trifft auf Malerei, Ton trifft auf Farbe, Chanson trifft auf peinture! Mit eigener Interpretation - avec du courage! Der studierte Kunsthistoriker Nic Schmidt, zugleich Ensemblemitglied, präsentiert und erläutert Hintergründe zweier Werke französischer Malerei, mit musikalischer Unterstützung des Ensembles. Das Ensemble präsentiert sein aktuelles Programm – wie seit 2018 – im charakteristischen musikalischen Crossover-Stil: von klassischem Chanson bis hin zu französischem Jazz. Besetzung : Ina Poeschke (Gesang) mit bekannten Jazzmusikern aus der Region: Johannes Schaedlich (Kontrabass), Nic Schmidt (Schlagzeug), Dr Michael Martin (Klavier, Gitarren).

Sonntag, 21. September 2014

Toutes Directions - Le Prix Marcel Duchamp

Toutes Directions - Le Prix Marcel Duchamp

Der Prix Marcel Dushamp ist einer der renommiertesten Preise für zeitgenössische Kunst weltweit. Er prämiert jährlich eine von vier nominierten französischen künstlerischen Positionen und vereint so die innovativsten Künstler Frankreichs unter seinem Namen. Das Wilhelm-Hack-Museum zeigt fünf ehemalige Gewinner und die vier aktuell Nominierten.

Künstler: Evariste Richer, Florian und Michael Quistrebert, Julien Prévieux, Theo Mercier, Latifa Echakhch, Mircea Cantor, Mathieu Mercier, Laurent Grasso, Saâdane Afif

Vernissage: 20. September 2014 um 19 Uhr

Bildunterschrift: Latifa Echakhch, «La dépossession», 2014
Foto: Fabrice Seixas

Freitag, 26. September 2014

Manet Cézanne van Gogh. Aus aller Welt zu Gast (Sonderausstellung)

Manet, Cézanne, Van Gogh – die Crème de la Crème der französischen Malerei in einer hochkarätigen Schau vereint. Erstmalig rückt die bemerkenswerte Franzosensammlung der Kunsthalle Mannheim in den Fokus und wird vor Ort in einem erweiterten internationalen Kontext gezeigt. Imposante Leihgaben aus bedeutenden europäischen und amerikanischen Museen, wie dem Metropolitan Museum in New York, dem Gemeentemuseum Den Haag oder der Staatsgalerie Stuttgart, werden der hauseigenen Mannheimer Sammlung französischer Moderne des späten 19. Jahrhunderts gegenübergestellt. Die Schlüsselwerke von Manet, Cézanne und van Gogh treten mit Gemälden von Delacroix, Courbet, Corot, Pissarro, Sisley, Monet und Renoir in einen faszinierenden Dialog der Stile und Motive.

Die hochkarätige Auswahl von 25 Gemälden – darunter „Die Kartenspieler" von Cézanne (Courtauld Institute, London) und „ Der tote Torero" von Manet (National Gallery, Washington) – wird im nobel sanierten Jugendstilbau präsentiert..

Eine große Überraschung bietet der Parcours mit Ausblicken in das abstrakte 20. Jahrhundert und zentralen Arbeiten von Piet Mondrian, Ellsworth Kelly und Josef Albers, welche die Folgen des Impressionismus im Umgang mit Form und Farbe exemplarisch auffächern.

Bildunterschrift: Claude Monet: La Rue de la Bavolle à Honfleur, 1864

Samstag, 18. Oktober 2014
14:00 Uhr

Seiichi Furuya: Wo die Wahrheit liegt / Sophie-Therese Trenka-Dalton: Dubayyland

Seiichi Furuya: Wo die Wahrheit liegt / Sophie-Therese Trenka-Dalton: Dubayyland

Wo die Wahrheit liegt, Seiichi Furuya: Im Mittelpunkt von Seiichi Furuyas fotografischem Werk steht seine persönliche Auseinandersetzung mit Grenzen - Grenzen der Erinnerung, der Wahrnehmung und des Mediums der Fotografie. Politisch-geografische Grenzziehungen und existentielle Grenzen im eigenen Leben. Seiichi Furuya siedelte 1984 mit seiner Familie als Dolmetscher in die DDR über, wo er und sein Sohn bis 1987 lebten. Die Ausstellung präsentiert eine umfangreiche Auswahl der Portraits von seiner Frau Christine, die sich 1985 in Berlin-Ost das Leben nahm. "Zu Hause in Berlin-Ost" und "Staatsgrenze" zeigen Bilder aus einer Welt, die in der Form nicht mehr existiert. Seiichi Furuya wurde 1950 in Izu, Japan geboren, 1973 verließ er Japan. Er lebt und arbeitet hauptsächlich in Graz.

›Dubayyland‹, Sophie-Therese Trenka-Dalton: Die Einzelausstellung „Dubayyland“ von Sophie-Therese Trenka-Dalton widmet sich der Inszenierung kultureller Symbole in der Architektur von Dubai und den Vereinten Arabischen Emiraten. Dabei blickt „Dubayyland“ hinter die mediale Fassade von Luftaufnahmen und 3D-Renderings ikonischer Bauprojekte, mit denen Dubai gemeinhin assoziiert wird. Entlang von Fotoarbeiten, Objekten und Artefakten entwirft Trenka-Dalton ein assoziatives Bezugssystem zwischen regionalen Symbolen, neuen Monumenten und inszenierter Historie, in dem die Vielschichtigkeit der Einflüsse auf eine kulturelle Identitätsbildung sichtbar wird.

Samstag, 18. Oktober 2014
16:00 Uhr

Uniforme et obsession

Uniforme et obsession

Cette année, le regard des artistes sur la guerre de 1914 – 18 est le sujet central de nombreuses expositions.

Les patients des centres psychiatriques ont, eux aussi, réagi à la Grande Guerre et à l'Empire fortement militarisé, en réalisant des œuvres artistiques restées inconnues du public. Le conflit entre l'Allemagne et la France faisait partie des préoccupations quotidiennes de l'époque.

L'exposition présente une centaine d'œuvres réalisées entre 1880 et 1925. Visite guidée.

Samstag, 18. Oktober 2014
19:00 Uhr

Georges Bizet: Carmen

Georges Bizet: Carmen

Der spanische Soldat José verfällt der Fabrikarbeiterin Carmen. Er gibt für sie sein bürgerliches Leben und seine Selbstachtung auf und gerät in einen immer tieferen Strudel der Abhängigkeit. Als sie ihn verlässt, bleibt ihm nichts mehr. In rasender Verzweiflung ersticht er sie. Bizets Carmenfigur eröffnet die Liste erotischer Frauengestalten, an denen seit dieser Zeit männliche Opernhelden verglühen. Viel weniger als Carmens spätere Geschwister Salome und Lulu ist sie selbst dabei aber bloßes Geschöpf aus dem Reich männlicher Fantasien. Bizets Oper ist eine ausgefeilte soziale Milieustudie mit Figuren von hoher psychologischer Glaubwürdigkeit. Carmens offensiver Umgang mit der Anziehung, die sie auf Männer ausübt, ist ihre Waffe im Kampf um das bisschen Lebensglück, das sie dem Leben am unteren Rand der Gesellschaft für sich abzutrotzen versucht.

In französischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

Musikalische Leitung: Dan Ettinger / Joseph Trafton

Inszenierung: Gabriele Rech

Bühne: Sandra Meurer

Kostüme: Renée Listerdal

Sonntag, 19. Oktober 2014
11:15 Uhr

Manet Cézanne van Gogh. Aus aller Welt zu Gast

Manet Cézanne van Gogh. Aus aller Welt zu Gast

In der Führung durch die aktuelle Sonderausstellung werden die Schlüsselwerke der französischen Malerei aus der Mannheimer Sammlung im Vergleich mit Gemälden von Delacroix, Courbet, Corot, Pissarro, Sisley, Monet und Renoir präsentiert, die als Leihgaben aus bedeutenden europäischen und amerikanischen Museen kommen.

Eingang: Moltkestraße 9, Löwenportal, 68165 Mannheim. Begrenzte TN-Zahl: 20 Personen.

Bildunterschrift: Paul Cézanne: Raucher mit aufgestütztem Arm, 1890

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