11. bis 20. Oktober 2019

Französische Woche Heidelberg

2014

Sonntag, 21. September 2014

Toutes Directions - Le Prix Marcel Duchamp

Toutes Directions - Le Prix Marcel Duchamp

Der Prix Marcel Dushamp ist einer der renommiertesten Preise für zeitgenössische Kunst weltweit. Er prämiert jährlich eine von vier nominierten französischen künstlerischen Positionen und vereint so die innovativsten Künstler Frankreichs unter seinem Namen. Das Wilhelm-Hack-Museum zeigt fünf ehemalige Gewinner und die vier aktuell Nominierten.

Künstler: Evariste Richer, Florian und Michael Quistrebert, Julien Prévieux, Theo Mercier, Latifa Echakhch, Mircea Cantor, Mathieu Mercier, Laurent Grasso, Saâdane Afif

Vernissage: 20. September 2014 um 19 Uhr

Bildunterschrift: Latifa Echakhch, «La dépossession», 2014
Foto: Fabrice Seixas

Freitag, 26. September 2014

Manet Cézanne van Gogh. Aus aller Welt zu Gast (Sonderausstellung)

Manet, Cézanne, Van Gogh – die Crème de la Crème der französischen Malerei in einer hochkarätigen Schau vereint. Erstmalig rückt die bemerkenswerte Franzosensammlung der Kunsthalle Mannheim in den Fokus und wird vor Ort in einem erweiterten internationalen Kontext gezeigt. Imposante Leihgaben aus bedeutenden europäischen und amerikanischen Museen, wie dem Metropolitan Museum in New York, dem Gemeentemuseum Den Haag oder der Staatsgalerie Stuttgart, werden der hauseigenen Mannheimer Sammlung französischer Moderne des späten 19. Jahrhunderts gegenübergestellt. Die Schlüsselwerke von Manet, Cézanne und van Gogh treten mit Gemälden von Delacroix, Courbet, Corot, Pissarro, Sisley, Monet und Renoir in einen faszinierenden Dialog der Stile und Motive.

Die hochkarätige Auswahl von 25 Gemälden – darunter „Die Kartenspieler" von Cézanne (Courtauld Institute, London) und „ Der tote Torero" von Manet (National Gallery, Washington) – wird im nobel sanierten Jugendstilbau präsentiert..

Eine große Überraschung bietet der Parcours mit Ausblicken in das abstrakte 20. Jahrhundert und zentralen Arbeiten von Piet Mondrian, Ellsworth Kelly und Josef Albers, welche die Folgen des Impressionismus im Umgang mit Form und Farbe exemplarisch auffächern.

Bildunterschrift: Claude Monet: La Rue de la Bavolle à Honfleur, 1864

Dienstag, 14. Oktober 2014
19:30 Uhr

Jean-Philippe Toussaint: Nue / Nackt

Jean-Philippe Toussaint: Nue / Nackt

Ein Kleid aus Honig bildet den Höhepunkt der Herbstkollektion, die Marie in Tokio präsentiert. Nackt, nur mit glänzender Süße überzogen, schreitet das Mannequin über den Laufsteg, gefolgt von einem lebenden Bienenschwarm…

So beginnt der Roman von Jean-Philippe Toussaint um die Modeschöpferin Marie Madeleine Marguerite de Montalte. Nackt ist der letzte Teil einer Tetralogie, nach Sich lieben, Fliehen sowie Die Wahrheit über Marie und stand 2013 auf der Shortlist für den Prix Goncourt.

Lesung und Gespräch in deutscher und französischer Sprache mit Jean-Philippe Toussaint.

Moderation: Anne-Marie Schirmer

Lesung der deutschen Texte und Übersetzung: Thomas Städtler

Dienstag, 14. Oktober 2014

Frankreich in Büchern, Musik und Filmen - Medienausstellung

Die Stadtbücherei Heidelberg zeigt ihre reichen Angebote an Büchern, Musik-CDs und Spielfilm-DVDs für alle Frankreich-Liebhaber. Romane in Französisch und Deutsch, Reiseführer, Bildbände und Bücher zur Landeskunde, Geschichte und Politik. Die ausgestellten Medien sind sofort ausleihbar. AlleFrankophonen und Frankophilen werden auf ihre Kosten kommen.

Freitag, 17. Oktober 2014
19:30 Uhr

Eröffnungsveranstaltung: Partitions Bambous - Akrobatik

Eröffnungsveranstaltung: Partitions Bambous - Akrobatik

Sie fliegen kunstvoll und verwegen durch die Luft. Seile, Bänder und Stoffbahnen sind die Requisiten, die den drei Reisenden helfen, Grenzen zwischen vertikalen und horizontalen Räumen zu durchbrechen. Ein Dreibeinmast aus riesigen Bambusstöcken hilft als Korsett, den Traum von Leichtigkeit und Schwerelosigkeit Realität werden zu lassen. Dies ist auch eine Reise in den Orient, dorthin, wo Musik und der Zauber aus 1001 Nacht den Weg bahnen zu phantastischen und unbekannten Welten.

Die Pariser Kompanie Arts des Air begibt sich auch mit dieser Produktion auf die Suche nach einer Kunstform, die Luftakrobatik, Gebärden- und Bildertheater miteinander verbindet. Es entsteht ein kunstvolles Gewebe an der Schnittstelle von Zirkus, Tanz und Musik, das ohne Worte auskommt und dennoch eine poetische Geschichte erzählt.

Begrüßung: Dr. Erika Mursa, Festivalleitung

Grußworte: Bürgermeister Dr. Joachim Gerner

Folker Zöller, Französischer Honorarkonsul 

Anschließend Empfang mit freundlicher Unterstützung der Pädagogischen Hochschule, des Montpellier-Hauses und La Flamm.

 

Foto: Eric Coehoorn

Samstag, 18. Oktober 2014
10:00 Uhr

La France en chanson - musikalischer Streifzug auf Französisch

Anhand ausgewählter Lieder verschiedener Interpreten werden unterschiedliche französische Musikrichtungen präsentiert. Während man mit Referent Dr. Roy Ludovic die Texte diskutiert und interpretiert, wird automatisch Grammatik und schriftliche Ausdrucksfähigkeit wiederholt und das Hörverstehen trainiert.

Bitte vorher anmelden (Kursnr. F32901).

Samstag, 18. Oktober 2014
14:00 Uhr

Seiichi Furuya: Wo die Wahrheit liegt / Sophie-Therese Trenka-Dalton: Dubayyland

Seiichi Furuya: Wo die Wahrheit liegt / Sophie-Therese Trenka-Dalton: Dubayyland

Wo die Wahrheit liegt, Seiichi Furuya: Im Mittelpunkt von Seiichi Furuyas fotografischem Werk steht seine persönliche Auseinandersetzung mit Grenzen - Grenzen der Erinnerung, der Wahrnehmung und des Mediums der Fotografie. Politisch-geografische Grenzziehungen und existentielle Grenzen im eigenen Leben. Seiichi Furuya siedelte 1984 mit seiner Familie als Dolmetscher in die DDR über, wo er und sein Sohn bis 1987 lebten. Die Ausstellung präsentiert eine umfangreiche Auswahl der Portraits von seiner Frau Christine, die sich 1985 in Berlin-Ost das Leben nahm. "Zu Hause in Berlin-Ost" und "Staatsgrenze" zeigen Bilder aus einer Welt, die in der Form nicht mehr existiert. Seiichi Furuya wurde 1950 in Izu, Japan geboren, 1973 verließ er Japan. Er lebt und arbeitet hauptsächlich in Graz.

›Dubayyland‹, Sophie-Therese Trenka-Dalton: Die Einzelausstellung „Dubayyland“ von Sophie-Therese Trenka-Dalton widmet sich der Inszenierung kultureller Symbole in der Architektur von Dubai und den Vereinten Arabischen Emiraten. Dabei blickt „Dubayyland“ hinter die mediale Fassade von Luftaufnahmen und 3D-Renderings ikonischer Bauprojekte, mit denen Dubai gemeinhin assoziiert wird. Entlang von Fotoarbeiten, Objekten und Artefakten entwirft Trenka-Dalton ein assoziatives Bezugssystem zwischen regionalen Symbolen, neuen Monumenten und inszenierter Historie, in dem die Vielschichtigkeit der Einflüsse auf eine kulturelle Identitätsbildung sichtbar wird.

Samstag, 18. Oktober 2014
19:30 Uhr

La Vallée du Rhône - Vortrag mit Weinprobe

La Vallée du Rhône - Vortrag mit Weinprobe

La Vallée du Rhône - Vortrag mit Weinprobe Begleiten Sie uns auf eine genussvolle Kulturreise in das Rhônetal, dem ältesten Weinbaugebiet Frankreichs. Sie erfahren Interessantes über seine Kulturgeschichte, Geographie, Anbaugebiete und Rebsorten. Von den Römern bis in die heutige Zeit - wir präsentieren Ihnen zwei Top-Weingüter mit langer Tradition: Mas de Libian (1670) und die Domaine Saint Gayan (1709).

Anschließend Weinprobe mit gebietstypischen Leckereien.

Samstag, 18. Oktober 2014
20:00 Uhr

Les Chats d'Oc

Les Chats d'Oc

Brel, Brassens, Piaf, Moustaki... große Sänger aus Frankreich wieder entdecken - aber als Ska-, Reggae- oder Rockversion, das macht Chats d’Oc aus! Die Gruppe aus Béziers verpasst den Standards des französischen Chansons neues Leben und ungeahnte Energie. Seit 2009 vibrieren die Feste und Festivals des Südens, wenn Chats d'Oc zum Tanzen und Toben einlädt.

Mit Eric Sendat (Voc., Git.), Philippe Berga (Voc., Git.), Roger Sacco (Git.), Valère Vieule (Drums), Stéphane Lombard (Bass).

Samstag, 18. Oktober 2014
20:00 Uhr

Moira

Moira

Der franko-kanadische Choreograf und Tanzregisseur Éric Trottier stellt mit seiner LA-Trottier Dance Company Mannheim den Schicksalsbegriff auf den Prüfstand der Tanzbühne. Ausgehend von der griechischen Mythologie nennt er sein neues Stück Moira nach einer von drei Schicksalsschwestern, an deren Fäden unser Wohl und Wehe hängt. Trottier simuliert dafür sich ständig verändernde Situationen zwischen den Komponenten Tanz, Musik und Bühnenraum. Auch die Abfolge im künstlerischen Arbeitsprozess des Entstehens, Entwickelns und Zerfallens erscheint plötzlich alles andere als vorhersehbar. Im Spiel des Schicksals werden freier Wille und Vorbestimmtheit als Gegensatzpaare angenommen, aus deren energetischer Spannung sich mit unbekannten Fäden teils wider Wissen die Stoffe der Hoffnungen und Utopien weben lassen. Eine Inspirationsquelle bietet dafür die französische Philosophie und Psychologie.

Regie / DJ: Éric Trottier
Musik: Jörg Ritzenhoff
Tanz mit und von: Michelle Cheung, Katharina Wiedenhofer und Tobias Weikamp

Samstag, 18. Oktober 2014
16:00 Uhr

Uniforme et obsession

Uniforme et obsession

Cette année, le regard des artistes sur la guerre de 1914 – 18 est le sujet central de nombreuses expositions.

Les patients des centres psychiatriques ont, eux aussi, réagi à la Grande Guerre et à l'Empire fortement militarisé, en réalisant des œuvres artistiques restées inconnues du public. Le conflit entre l'Allemagne et la France faisait partie des préoccupations quotidiennes de l'époque.

L'exposition présente une centaine d'œuvres réalisées entre 1880 et 1925. Visite guidée.

Samstag, 18. Oktober 2014
11:00 Uhr

Rendez-vous Boule – Fête de la Pétanque

Rendez-vous Boule – Fête de la Pétanque

Sie wollten es schon immer mal wieder tun... Sie haben es noch nie probiert... Es ist schon lange her... Aber Sie hatten doch immer Spaß daran...? – Sie sind uns herzlich willkommen!

Boule pur - für alle, die einfach Spaß am Spiel haben wollen, zum Stress abbauen und sich wohlfühlen. Menschen treffen, die gerne zur Unterhaltung und zum reinen Vergnügen die französischen Eisenkugeln werfen. Schauen Sie mal 'rein zu unserem Concours familial für Jedermann. Savoir-Vivre trifft deutsche Gastlichkeit: Apéro, kühle Getränke und kleine Gaumenfreuden verwöhnen die Besucher.

Das alles findet statt auf unserem Boulegelände in Ludwigshafen, Stadtteil Gartenstadt, Heuweg 144, hinter dem Clubhaus des VSK Germania (Anfahrtsplan und weitere Infos zu unserem Verein auf www.DFG-LU-MA.de ). Gerne nehmen wir zur Planung Ihre Anmeldung per E-Mail unter president [AT] dfg-lu-ma [PUNKT] de entgegen. Sie können aber auch einfach spontan jederzeit einsteigen...

Bis dahin – à bientôt – Die Boulisten der DFG-LU-MA

Samstag, 18. Oktober 2014
19:00 Uhr

Georges Bizet: Carmen

Georges Bizet: Carmen

Der spanische Soldat José verfällt der Fabrikarbeiterin Carmen. Er gibt für sie sein bürgerliches Leben und seine Selbstachtung auf und gerät in einen immer tieferen Strudel der Abhängigkeit. Als sie ihn verlässt, bleibt ihm nichts mehr. In rasender Verzweiflung ersticht er sie. Bizets Carmenfigur eröffnet die Liste erotischer Frauengestalten, an denen seit dieser Zeit männliche Opernhelden verglühen. Viel weniger als Carmens spätere Geschwister Salome und Lulu ist sie selbst dabei aber bloßes Geschöpf aus dem Reich männlicher Fantasien. Bizets Oper ist eine ausgefeilte soziale Milieustudie mit Figuren von hoher psychologischer Glaubwürdigkeit. Carmens offensiver Umgang mit der Anziehung, die sie auf Männer ausübt, ist ihre Waffe im Kampf um das bisschen Lebensglück, das sie dem Leben am unteren Rand der Gesellschaft für sich abzutrotzen versucht.

In französischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

Musikalische Leitung: Dan Ettinger / Joseph Trafton

Inszenierung: Gabriele Rech

Bühne: Sandra Meurer

Kostüme: Renée Listerdal

Samstag, 18. Oktober 2014
19:00 Uhr

Scholastique Mukasonga: Notre-Dame du Nil / Die heilige Jungfrau vom Nil

Scholastique Mukasonga: Notre-Dame du Nil / Die heilige Jungfrau vom Nil

Ruanda in den 70er Jahren. Im christlichen Mädcheninternat „Notre Dame du Nil“ erhalten Mädchen aus meist gutem Hause eine streng katholische Erziehung. Die meisten von ihnen sind Hutu, der Anteil der Tutsi ist durch die 10%-Quote geregelt. Der gemeinsame Schulalltag von Töchtern ranghoher Politiker und  einflussreicher Geschäftsleute sowie mittelloser Bauern spiegelt jene gesellschaftliche Realität, die 20 Jahre später zum Völkermord eskalieren wird.

Scholastique Mukasonga wurde 1956 in Ruanda geboren und musste aus politischen Gründen 1973 nach Burundi ins Exil. Seit 1992 lebt sie in Frankreich.

Der Roman „Die Heilige Jungfrau vom Nil“ ist aus dem französischen übersetzt von Andreas Jandl  und  in der Reihe AfrikAWunderhorn im Juli 2014 erschienen.

Lesung und Gespräch mit der Autorin

Moderation: Erika Mursa

Übersetzung und Lektüre des deutschen Textes: Sybillle Göbel

In französischer und deutscher Sprache.

Mit anschließendem afrikanischem Buffet. 

 

Mit freundlicher Unterstützung der Landfried Gelände GmbH & Co. KG.

Foto: Catherine Hélie © Editions Gallimard.

Samstag, 18. Oktober 2014
19:30 Uhr

Marcel Loeffler-Trio

Marcel Loeffler-Trio

Musik ist von Kindesbeinen an Teil des Lebens von Marcel Loeffler. Bereits mit acht Jahren begleitete er seinen Vater, einen bekannten Gitarristen, auf dem Schlagzeug. "In diesem Alter", so Loeffler, "begann ich, die großen Jazz-Akkordeonisten wie Gus Viseur und Art Van Damme zu hören. Ich verbrachte schlaflose Nächte mit dem Versuch, sie zu imitieren." Von verschiedenen Genres inspiriert, hat Loeffler seine im Sinti-Jazz liegenden Wurzeln nie vergessen. Daraus ergibt sich die virtuose Kraft seines Spiels. Auf die Konzertbesucher wartet ein Programm voller Musikalität, Spielfreude und Virtuosität.

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