08.-18.10.2026

Französische Woche Heidelberg

Articles tagged with: Musik

Donnerstag, 20. Oktober 2016
20:00 Uhr

Villon & Heine - Rezitation & Musik

Villon & Heine - Rezitation & Musik

Rezitation und Musik mit Ernst & Johannes Alisch. Der Schauspieler Ernst Alisch schlägt mit der Rezitation berühmter Gedichte und Balladen von François Villon und Heinrich Heine einen literarischen Bogen zwischen den Jahrhunderten. Der frei gesprochenen Lyrik stehen Kompositionen von Johannes Alisch gegenüber. 

"Gelitten haben beide; am Ich, am Leben, an den Umständen, kurzum an allem, was eine sensible Künstlerseele irgendwann nicht mehr aushalten möchte. Die Rede ist von den Dichtern François Villon und Heinrich Heine, die Ernst Alisch zusammenspannte und in eindrucksvoller Rezitation vortrug. Eine Koppelung, die Sinn macht, denn beide hinterfragten Dasein und Gesellschaft, versuchten den Ausbruch, um letztlich zu scheitern. Oder doch nicht? Warum sagen und geben uns die beiden auch heute noch so viel?" (Mannheimer Morgen) "Eine Symbiose von Text und Musik ... Ernst Alisch gibt diesen Versen eine Leichtigkeit, die fasziniert. Der Schauspieler spricht nicht nur pointiert, sondern verleiht den Worten mit einem beeindruckenden Spiel aus Mimik und Gestik eine szenische Präsenz."
 (Die Rheinpfalz)

Freitag, 21. Oktober 2016
20:00 Uhr

Stilübungen und Stilmeister

Stilübungen und Stilmeister

Raymond Queneau (1903-1976) und René Leibowitz (1913-1972). Ein Schrifttsteller, ein Komponist, zwei Künstler. Beide sind geprägt vom Surrealismus und dem urbanen Zentrum Paris, hier sind Ursache und Motiv ihrer künstlerischen Nähe begründet.

Als wichtigster Vermittler von Schönbergs Zwölftonmusik übt sich Leibowitz ausschließlich und meisterhaft in diesem Stil, den er mit Genauigkeit in Phrasierung und Struktur und französischer Eleganz verfeinert. Subtil und farbenreich  vertont er Texte zeitgenössischer und befreundeter Literaten.

Auch Queneau gehört zu ihnen. Sein tiefgründiger Humor, sein intellektueller Umgang mit Sprache, seine Selbstreflexion mit den Mitteln der Poesie inspirieren Leibowitz. Das literarische Feuerwerk, das Queneau 1947 mit seinen „Stilübungen“ vorlegt, ist so außergewöhnlich originell und experimentell, dass es bis heute seine Wirkung nicht verfehlt. Die kürzlich erschienene Neuübersetzung bei Suhrkamp belegt dies, an diesem Abend eindrucksvoll durch die beiden Übersetzer Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel vorgestellt. Unterbrochen und ergänzt werden sie durch musikalische Stileinschübe des KlangForum Heidelberg mit der Sopranistin Rinnat Moriah und J. Marc Reichow am Klavier.

Eine Kooperation der Französischen Woche mit dem KlangForum Heidelberg.

Mit freundlicher Unterstützung von Bordelais Weinhandel.

Freitag, 21. Oktober 2016
20:00 Uhr

Chansons françaises

Chansons françaises

Über das Lächeln und die Gitarre eines Dichters wandern aus Aix-en-Provence der ganze Sonnenschein zu uns und aus Korsika, dieser Insel der Schönheit, alle Düfte der Wälder. Georges-Claude Gaven bringt mit seinem Charme sogar Eisberge zum Schmelzen, seine Rhythmen reißen uns mit und seine Texte berühren uns. Ein Künstler, der Texte schreibt und singt, der Musik komponiert und spielt. Begleitet von Jean-Philippe Froidefond, Jazzmusiker. Mit freundlicher Unterstützung vom Institut Français Mannheim.

Freitag, 21. Oktober 2016
20:00 Uhr

Barbara Zechel: Edith, mon amour

Barbara Zechel: Edith, mon amour

Chanson und Poesie - Barbara Zechel verbindet Lied und Texte. Dazu singt sie nicht nur die großen Piaf-Klassiker, sondern trägt auch die dazugehörigen übersetzten Prosatexte vor. Natürlich dürfen auch Informationen zum Leben der Piaf und zu manchen Chansons nicht fehlen. Begleitet wird sie von Stefanie Biessecker.

Freitag, 21. Oktober 2016
20:00 Uhr

Timeless: Jazz aus Montpellier

Timeless: Jazz aus Montpellier

Der Gitarist Gerard Pansanel ist ein Autodidakt. Sein Weg führte in von Montpellier in die Pariser Bars und Clubs, in denen er mit Größen wie Aldo Romano und Michel Fugain auf der Bühne stand, bis nach Los Angeles. Sein Spiel verlor dabei jedoch nie seinen ganz eigenen Stil, der sich aus einer bezeichnenden Mischung von Jazz, Improvisation und Anleihen seiner mediterranen Wurzeln zusammensetzt. Mit Don Cherry und Doudou Gouirand nahm er 1987 die Platte „Forgotten Tales“ auf, die nur den Anfang einer langen Liste von Kooperationen mit herausragenden Musikern darstellt: so arbeitete er gemeinsam u. a. mit Lester Bowie, Enrico Rava, Paolo Fresu, John Abercrombie, Aldo Romano, Dino Saluzzi, Archie Shepp, Michel Portal, Henri Texier… Für das Konzert in Heidelberg hat er sich nun für eine klassische Trio-Formation mit Remi Platon und Joel Allouche entschieden, die gemeinsam neue Weg im Jazz erkunden und auch nicht davor zurückschrecken, elektronische Sounds mit komplexen Rhythmusstrukturen zu verknüpfen. Das junge Talent Remi Ploton steht dabei an seiner Seite wohl exemplarisch für eine Reihe junger Künstler, die sich um Genre-Grenzen nicht scheren und musikalisch auszudrücken wissen, in welch komplexer Welt wir heute leben. Der Drummer Joel Allouche hingegen rundet dabei gekonnt und gelassen das Trio mit seiner jahrelangen Erfahrung ab und gemeinsam schaffen sie ein einfach zeitloses Trio. Mit Gerard Pansanel (guitar), Joël Allouche (drums) und Remi Ploton (organ).

Samstag, 22. Oktober 2016
19:00 Uhr

Miss Amüsgöll de retour

Miss Amüsgöll de retour

Miss Amüsgöll alias Amélie Saadia nous plonge dans l’univers d’une charmante française. Elle chante et s'accompagne au piano avec esprit et phantaisie ! Amélie Saadia est française et chanteuse lyrique diplômée de l'Université des Arts de Berlin. Elle est par ailleurs engagée pour la saison 2013/2014 au Théâtre de Heidelberg. Elle est également auteur-compositrice de chansons françaises et allemandes. Aujourd'hui Amélie Saadia vit à Berlin et est, entre autres, enseignante à l'Université des Arts de Berlin. Avec l’aimable soutien des Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

Amélie Saadia, gebürtige Französin, ist Absolventin der Universität der Künste Berlin und war während der Spielzeit 2013/14 sie am Theater Heidelberg engagiert. Sie komponiert deutsche und französische Kabarett-Lieder, singt und begleitet sich am Klavier. Als Miss Amüsgöll beglückt sie ihr Publikum mit Fantasie und Augenzwinkern!

Amélie Saadia lebt und arbeitet in Berlin, u.a. seit 2015 als Dozentin an der Universität der Künste Berlin.

Mit freundlicher Unterstützung der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

Samstag, 22. Oktober 2016
20:00 Uhr

Soirée d'automne

Soirée d'automne

Seit seiner Gründung im Jahr 1952 hat sich das Kurpfälzische Kammerorchester in besonderem Maße der Wiederentdeckung und Pflege der Mannheimer Schule verpflichtet und steht damit unmittelbar in der traditionsreichen Nachfolge der berühmten Mannheimer Hofkapelle. Erst durch seine jahrzehntelange, unermüdliche Arbeit – seien es unzählige Konzertauftritte, Rundfunk- und Tonaufnahmen sowie Werkeditionen – fanden viele bedeutende Werke der Mannheimer Komponisten wieder Einzug in die weltweiten Konzertprogramme. Für Musikfreunde in der ganzen Welt ist die Mannheimer Schule daher untrennbar mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester verbunden, vielmehr noch: Es gilt allgemein als das Orchester der Mannheimer Schule. Bis heute leistet das Kurpfälzische Kammerorchester somit einen unverzichtbaren Beitrag, das reiche musikhistorische Erbe der Region weit über die Landesgrenzen hinaus lebendig zu halten. Zahlreiche Auftritte in nationalen Konzertzentren sowie regelmäßige Einladungen zu nationalen und internationalen Festivals belegen zudem die hohe künstlerische Qualität des Klangkörpers, seine Spielfreude wie auch seine enorme Bandbreite vom Barock bis zur Moderne, die ihn zum Garanten für erstklassige Musik mit den Programmschwerpunkten Frühklassik und Klassik werden lassen. Das KKO ist mit der Harfenistin Sarah O'Brien zu hören, auf dem Programm stehen Werke der französischer Komponisten Claude Debussy, Maurice Ravel, François-Adrien Boieldieu und Félicien-César David.

Samstag, 22. Oktober 2016
20:00 Uhr

Les amis de la chanson

Les amis de la chanson

Das Sextett Moitié:Moitié, les amis de la chanson (Akkordeon, Klavier, Gitarre, Bass, Batterie, Gesang), ist die Verkörperung französischer Chansonskultur. Ein neues Programm mit 25 Chansons von Brassens, Barbara, Brel, Ferré, Trenet, Moustaki, Piaf, Zaz u.a. werden Sie mitreißende und energische aber auch melancholische Momente erleben lassen. Das Programm 2016 ist ein gelungener Mix aus Tradition und Moderne. Christophe wird mit seiner sonoren Stimme Geschichten hinter den Titeln und Anekdoten zu Genregrößen erzählen, so dass jeder Zuhörer auch ohne Französischkenntnisse nicht nur einen Abend voller Emotionen, sondern auch voller Poesie erleben wird. Sie werden sich fühlen wie unter dem „Ciel de Paris“…

Samstag, 22. Oktober 2016
20:00 Uhr

Little Carmen - a pocket opera nach G. Bizet (ENTFÄLLT LEIDER!)

Wird über die Oper „Carmen“ gesprochen, ist ein Raunen kaum überhörbar. Die Geschichte der verführerischen Zigeunerin, die ihren Willen, Stolz und ihre Unberechenbarkeit mit dem Tod bezahlt, gehört, ob gesungen oder getanzt, längst zum Repertoire der Theaterbetriebe. Jai Gonzales, Choreografin und Leiterin des UnterwegsTheaters, nimmt sich unerwartet des Carmen-Stoffes an und kreiert, mit alten und neuen Gesichtern, Stimmenund Klängen und natürlich in dem ihr eigenen klaren Stil zeitgenössischer Choreografie, eine neue „KammerOper im Taschenformat“!

Ein grandioses Revival von Jai Gonzales mit dem UnterwegsTheater Ensemble.

Sonntag, 23. Oktober 2016
16:00 Uhr

Finale: Le Récital de Verdun / Solist in Verdun

Finale: Le Récital de Verdun / Solist in Verdun

Zum Abschluss der Französischen Woche präsentieren die renommierten Pianisten Karol Beffa, "Victoires de la musique 2013", und Johan Farjot, vierfacher Preisträger des Pariser Konservatoriums, sowie der Schauspieler David Grimaud aus Berlin, eine poetisch-musikalische, zweisprachige und vierhändige Aufführung von Le Récital de Verdun / Solist in Verdun von Gilles Marie. Zu dieser musikalischen Fabel verfasste der Autor Philippe Claudel "ein paar Takte Vorspiel". In ähnlicher Weise werden die beiden Pianisten in einem Vorspiel über Themen improvisieren, die mit dem Ersten Weltkrieg zusammenhängen.

Begrüßung und Grußworte:

Dr. Erika Mursa, Festivalleitung

Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim

Im Anschlusss daran wird Gilles Marie im Institut Français sein Buch signieren. Zudem findet dort die Finissage der Ausstellung von Sylvain Dessi Le bleuet et le coquelicot. La Grande Guerre à travers le regard d’un enfant. 1916 Verdun et la Somme statt.

Feiern Sie anschließend auf Einladung des IF bei einem "verre de l’amitié" die Brüderlichkeit zwischen unseren Ländern! Célébrons ensemble la fraternité entre nos deux pays !

Mit freundlicher Unterstützung der Reiss-Engelhorn-Museen, des Absolventums der Universität, der Popakademie, der Fromagerie La Flamm sowie der Fachschaft Französisch SpLit der Universität - alle Mannheim.

Sonntag, 23. Oktober 2016
11:00 Uhr

Brunch musical en bleu-blanc-rouge

Brunch musical en bleu-blanc-rouge

Wenn ein Duft von provenzalischen Kräutern durch den Raum zieht, wenn die Pasteten und Terrinen darauf warten, angeschnitten zu werden und der Flammkuchen sich gegen die Quiche behaupten muss, wenn das Huhn leise vor sich hinschmurgelt, wenn am Ende des Tisches bereits die Mousse au chocolat lockt und Sie dann noch französische Musik hören, dann sind Sie richtig beim Brunch musical en bleu-blanc-rouge.

Zum Abschluss der französischen Woche laden wir Sie ein zu einem Brunch ins Restaurant Moods und freuen uns, wenn Sie dabei sein werden, gerne in den Farben der Tricolore.

Sonntag, 23. Oktober 2016
14:00 Uhr

La musique d'automne

La musique d'automne

L'automne est là, l'été s'en va. C'est la récolte des fruits et des couleurs. Les feuilles prennent une couleur dorée, et les fleurs balancent sous le souffle du vent frais. Mais c'est quoi, le son de l'automne ? Dans ce concert pour des familles nous cherchons le fond de la question à l'aide de la musique de chambre de Francis Poulenc, Eugène Bozza, Maurice Ravel, Gabriel Fauré et d'autres compositeurs. Il y aura des petites surprises pour les enfants ainsi que des belles chansons enfantines à chanter ensemble en allemand et en français. Der Sommer geht, der Herbst ist da. Wir ernten die Farben und Früchte des Jahres. Die Blätter färben sich golden, und die Blumen wiegen sich im Wind. Wie aber klingt der Herbst? Diese Frage erkundet unser Ensemble in einem kammermusikalischen Familienkonzert mit Werken von Francis Poulenc, Eugène Bozza, Maurice Ravel, Gabriel Fauré und anderen Komponisten. Es wird kleine Überraschungen für Kinder sowie wunderschöne Kinderlieder zum Mitsingen in deutscher und französischer Sprache geben.

Samstag, 21. Oktober 2017
19:30 Uhr

Trio SR9. Alors on danse?

Trio SR9. Alors on danse?

Tänzerisch leicht werden die Schlägel gehoben und geschwungen, springen die mit Wolle umgarnten Köpfe auf die hölzernen Aufschlagstäbe und zaubern einen weichen und warmen Ton.
Die drei Musiker aus Lyon können ohne zu übertreiben als Magier des Marimbaphons bezeichnet werden. Paul Changarnier, Nicolas Cousin und Alexandre Esperet sind mehrfach ausgezeichnete und preisgekrönte Percussionisten, die sich auf eine Entdeckungsreise begeben haben zu den schier unendlichen klanglichen Möglichkeiten dieses Schlaginstruments. Ihre eigenwilligen Bearbeitungen finden reichlich Nahrung bei barocker Musik, aber auch Kompositionen von Debussy, Bartok oder Zeitgenossen wie François Tashdjian bieten sich für Interpretationen an.
SR9 ist außergewöhnlich, das Klangvolumen der drei Marimbaphone beeindruckend und die Freude der drei Percussionisten an ihren Instrumenten und an Body Percussion mitreißend.

Begrüßung: Festivalleitung Dr. Erika Mursa

Grußworte: Dr. Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts der Stadt Heidelberg und Fabrice Gabriel, Leiter des Büros für Buch- und Verlagswesen, Institut français Deutschland

Abschließender Empfang für alle Gäst mit freundlicher Unterstützung des Montpellier-Hauses

Sonntag, 22. Oktober 2017
16:00 Uhr

Danse d'automne

Danse d'automne

Die Bäume schütteln ihr buntes Kleid, und die Blätter tanzen im Wind. Was das wohl für Tänze sind? Die Tiere sammeln Vorräte für den Winter und haben scheinbar keine Zeit zu tanzen. Oder doch? Diese Frage erkundet unser Ensemble in einem kammermusikalischen Familienkonzert mit Werken von Georges Bizet, Gabriel Fauré, Claude Debussy und anderen Komponisten. Wir stellen unsere Instrumente vor und laden ein zu Tanz und gemeinsamem Singen in deutscher und französischer Sprache.

Les arbres se secouent et font tomber leurs feuilles de toutes les couleurs qui dansent dans le vent. Mais quelles figures de danse est-ce qu'elles font? Les animaux cueillent des provisions pour l'hiver et apparement ils n'ont pas assez de temps pour danser. Est-ce vraiment ainsi? C'est à cette question que notre ensemble s'intéresse. On essaie de trouver une réponse à cette enigme par la musique de chambre de Georges Bizet, Gabriel Fauré, Claude Debussy et d'autres compositeurs. Pendent ce concert familial nous présentons nos instruments et on vous invite à danser et à chanter des chansons infantines françaises et allemandes avec nous.

Sonntag, 22. Oktober 2017
17:00 Uhr

Mann-Frau-Beziehung / relation homme-femme (Chansons)

Mann-Frau-Beziehung / relation homme-femme (Chansons)

Ist eine Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen nicht das Schönste, Schwierigste, Spannendste, Schrecklichste und doch zugleich der sehnlichste Wunsch auf der Welt?

Begeben Sie sich mit dem Pianisten Manfred Kratzer und der deutsch-französischen Chanson-Sängerin Sylvianne Kloepfer auf die Reise durch verschiedene Aspekte der Beziehung von Mann und Frau. Wie immer wird jedes Chanson zuvor auf Deutsch eingeführt.

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