08.-18.10.2026

Französische Woche Heidelberg

Articles tagged with: Nouveau Cirque

Donnerstag, 09. Oktober 2025
19:30 Uhr

Eröffnung der Französischen Woche: Compagnie Pyramid: Sous le poids des plumes

Eröffnung der Französischen Woche: Compagnie Pyramid: Sous le poids des plumes

Unsere Erinnerungen sind mal vage, mal markant und manchmal auch trügerisch. Mit diesen unterschiedlichen Erinnerungsformen setzt sich die Compagnie Pyramid tänzerisch auseinander und eröffnet damit die 20. Französische Woche Heidelberg.

Das Erinnerungsspiel der vier Künstler Yann Crayssac, Mounir Kerfah, Benjamin Midonet, Mounir Touaa aus Rochefort inszeniert sich als kühne Mélange aus Hip-Hop, theatralem und komödiantisch-burleskem Spiel sowie einer Prise Slapstick und zieht damit alle Altersgruppen in Bann. Das reduzierte Bühnenbild, bestehend aus einer deformierten Bank und einem in den Himmel ragenden Trottoir, erinnert an den Surrealismus, dessen Künstler sich ebenfalls mit dem Einfluss und der Beständigkeit von Erinnerungen auseinandergesetzt haben. 

Sous le poids de plumes ist eine Art visueller Traum, leicht, flüchtig und komisch. Träumen Sie mit!

Begrüßung: Dr. Erika Mursa, Festivalleitung

Grußworte: Bürgermeisterin Martina Pfister, Stadt Heidelberg;

Gaël de Maisonneuve, Generalkonsul der Französischen Republik in Stuttgart

Im Anschluss an die Aufführung laden wir alle Gäste zu einem kleinen Empfang.

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français Deutschland und des französischen Ministeriums für Kultur

Samstag, 10. Oktober 2026
16:00 Uhr

Compagnie Crysael: Juste un moment

Compagnie Crysael: Juste un moment

Aufgekratzt legen sie zu zweit eine Art Charleston hin, dazu pulsiert fiebriger Jazz Manouche. Dann wiederum verharren die beiden Männer still, horchen in sich, um schließlich wiederum in tänzerischer Energie umherzuwirbeln, zwischen Ballett, Tango, Hip-Hop und vielem mehr.

Chris West und Gaël Grzeskowiak, Choreografen und Tänzer, hinterfragen in Juste un moment unseren gegenwärtigen Lebensstil, der zwischen Hektik und Ruhe schwankt. Was wäre die perfekte Balance? In diesem tänzerischen Kosmos schaffen sie Raum für Spiel und Experiment – ​​die ebenso skurrile wie tiefgründige Variante eines modernen Pas de Deux. 2008 lernten sich die beiden bei Tanzworkshops in der Region Yvelines kennen, 2023 haben sie ihre Compagnie Crysael gegründet, und ein Jahr später entstand Juste un moment.

Juste un moment ist ein Tanzduett mit Hip-Hop- und anderen zeitgenössischen Einflüssen, das uns zu einer humorvollen, spielerischen und energiegeladenen Reise einlädt.

Samstag, 21. Oktober 2023
18:00 Uhr

Compagnie Sacékripa: Vu

Compagnie Sacékripa: Vu

Objekttheater für alle ab 10 Jahren

Ein Mann, ein Tisch, eine Teetasse. Mehr braucht Etienne Marceau von der Compagnie Sacékripa nicht, um mit größter Ruhe und Geduld einen verblüffenden Miniaturzirkus zu inszenieren. Banale Alltagsgegenstände werden zu Hauptdarstellern, deren Auftritt streng vorberechnet ist. Nichts ist dem Zufall überlassen, wenn etwa der Zuckerwürfel in genau kalkuliertem Bogen in die Teetasse katapultiert wird. Jegliche Störung seiner geheiligten Ordnung der Teezubereitung brächte den obsessiven Pedanten ins Straucheln.

Er ist ein Großmeister der kleinen Gesten, skurril und komisch, und so bringt er in seinem zwischen Okjekttheater und Clownerei angesiedelten Solo seit 10 Jahren das Publikum zum Lachen. In mehr als 30 Ländern folgte es bei rund 700 Aufführungen gerührt und vergnügt den Obessionen dieses ordnungsstrengen, mürrischen Pedanten, der vielleicht auch unsere eigenen Manien widerspiegelt.

Eine vergnügliche Aufführung für alle ab 10 Jahren, bei der wir mit dem Teemeister zugleich über uns selbst lachen können.

Donnerstag, 10. Oktober 2024
19:30 Uhr

Compagnie Chant de Balles: Ballade à quatre. Eröffnung der Französischen Woche

Compagnie Chant de Balles: Ballade à quatre. Eröffnung der Französischen Woche

Wenn Jonglierbälle plötzlich zu musizieren beginnen, dann trügen nicht etwa die Sinne der Zuschauer*innen, sondern dann sind es Vincent de Lavanère und seine drei Compagnons (Martin Schwietzke, Laurent Pareti und Bogdan Illouz), die uns in die Welt des musikalischen Jonglierspektakels entführen.

Dabei kommt das Vier-Mann-Stück mit verblüffend einfachen Mitteln aus: Zahlreiche Jonglierbälle unterschiedlichster Größe und Couleur sind das zentrale Medium der vier Artisten. Die eigens von Vincent de Lavanère erfundenen Bälle erzeugen musikalische Töne, wobei jeder Ball einer bestimmten Note entspricht. Wenn diese schließlich in Form von Kaskaden, Fontänen und Säulen geworfen werden, ergibt sich daraus nicht nur eine farbenfrohe, akustisch und visuell beeindruckende Performance. Regisseur Laurent Maza präsentiert ein Stück für alle Altersgruppen und all jene, die in die symbiotische Verbindung des Hörens und des Sehens eintauchen möchten.

Die Compagnie Chant de Balles wird von der DRAC Île de France, der Region Île de France und dem Conseil Départemental d’Essonne unterstützt.

Begrüßung: Erika Mursa, Festivalleitung

Grußworte: Martina Pfister, Bürgermeisterin für Kultur, Bürgerservice und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg

Gaël de Maisonneuve, Generalkonsul der Französischen Republik in Stuttgart

Im Anschluss an die Aufführung laden wir alle Gäste zu einem kleinen Empfang.

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français Deutschland und des französischen Ministeriums für Kultur

Sonntag, 20. Oktober 2024
16:00 Uhr

Compagnie Sacékripa: Marée basse

Compagnie Sacékripa: Marée basse

Marée basse (zu Deutsch Ebbe) ist der situative Ausgangspunkt und das Sinnbild für dieses komödiantische Zwei-Mann-Stück. In einem heruntergewirtschafteten Zelt, inmitten spartanischer Einrichtung sitzen zwei ebenso mürrische wie liebenswürdige Freunde und schwelgen in Erinnerungen an ihre glorreiche Vergangenheit. Die einstige Popularität der beiden Artisten ist dahin und der Ruhm nur noch eine vage Erinnerung, an der es umso krampfhafter festzuhalten gilt, je mehr das Vergessen einsetzt. Um sich ihrer eigenen Existenz zu versichern und dem Gefühl des langsamen Verschwindens Einhalt zu gebieten, spielen die beiden Gefährten mit der Gefahr und fordern das Schicksal auf amüsante und halsbrecherische Art und Weise heraus. Zwischen Torheiten, Ungeschicklichkeit und spöttischen Witzen gelingt es ihnen, den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen.

Ein unterhaltsames und nachdenkliches Stück für alle ab 8 Jahren

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français Deutschland und des französischen Ministeriums für Kultur