11. bis 20. Oktober 2019

Französische Woche Heidelberg

Articles tagged with: Literatur

Freitag, 24. Oktober 2014
18:00 Uhr

Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte von Eric-Emmanuel Schmitt

Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte von Eric-Emmanuel Schmitt

Frau Ming aus China erzählt gerne über ihre zehn Kinder, die über das ganze riesige Land verteilt wohnen. Ist da die Fabulierlust mit ihr durchgegangen? Denn schließlich lebt sie ja im Land der Ein-Kind-Politik. Oder hat sie etwa gegen das Gesetz verstoßen? Oder ist sie gar in stillen Wahnsinn verfallen? Doch was, wenn diese Kinder doch nicht bloß der Einbildung entsprungen sind?

Bei Eric-Emmanuel Schmitt verbindet sich das unglaubliche Geheimnis der Frau Ming mit dem Geheimnis des alten und des modernen China. Dabei spielt die uralte Weisheit des Konfuzius eine entscheidende Rolle.

Les dix enfants que madame Ming n'a jamais eus ist die sechste Erzählung der Reihe "Zyklus des Unsichtbaren“, in der bereits "Oskar und die Dame in Rosa", "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" und "Das Kind von Noah" erschienen sind.

"Mehr als nur" gelesen aus der deutschen Übersetzung von Helga Grimme, lange Jahre gefeiert nicht nur im Schauspielensemble des Nationaltheaters Mannheim, im authentischen Ambiente des Chinesischen Teehauses im Mannheimer Luisenpark.

Samstag, 25. Oktober 2014
11:00 Uhr

Bücherflohmarkt

Bücherflohmarkt

Den Büchern, ein zweites Leben geben!

Bei einer Tasse Kaffee können Sie französische Romane und Bücher für Kinder zu günstigen Preisen kaufen. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Ihre Meinungen über diese Bücher teilen.

Ab sofort können Sie im Montpellier-Haus gebrauchte Romane und Kinderbücher auf Französisch als Bücherspende abgeben.

Der Erlös geht an den Asylarbeitskreis Heidelberg e. V..

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Frankreich in Büchern, Musik und Filmen - Medienausstellung

Die Stadtbücherei Heidelberg zeigt ihr reichhaltiges Programm an Büchern, Musik-CDs und Spielfilm-DVDs für alle Frankreich-Liebhaber - und zwar direkt zum Ausleihen. Romane in Französisch und Deutsch, Reiseführer und Bildbände, Bücher zu Politik und Landeskunde, Kultur und Kochen. Wieder werden alle Frankophonen und Frankophilen auf ihre Kosten kommen.

Samstag, 17. Oktober 2015
19:30 Uhr

Kunst von Yasmina Reza

Kunst von Yasmina Reza

Serge ist längst geschieden, die Beziehung von Yvan entpuppt sich noch vor der Hochzeit als Katastrophe, und Marcs Freundin Paula ist für ihn mehr Ärztin als Partnerin, immer mit dem neuesten Schrei aus der Homöopathie zur Stelle. Die Männerfreundschaft der drei hingegen hat bisher alles überstanden. Was könnte sie trüben? Serge kauft sich ein Bild des teuer gehandelten Antrios. Auf dem ist allerdings nicht viel zu sehen, erst wenn man im richtigen Winkel steht, erkennt man feine Nuancierungen im Weiß. Marc ist entsetzt über die „weiße Scheiße“ und zweifelt am Verstand seines Freundes. Yvan versucht alles gelassen zu sehen, aber zeigt er dadurch nicht, wie sehr ihm Serge egal geworden ist? Yasmina Rezas Komödie kratzt in pointierten, komischen Dialogen nicht nur am Mythos der Männerfreundschaft, sondern führt mit scharfem Blick für das scheinbar Nebensächliche amüsant verschiedene Moden wie Psychologie und Dekonstruktivismus vor.

Aus dem Französischen von Eugen Helmlé.

Im Anschluss Soirée musicale.

Samstag, 17. Oktober 2015
11:00 Uhr

Bücherflohmarkt

Den Büchern ein zweites Leben geben! Bei einer Tasse Kaffee können Sie französische Romane, Bücher für Kinder und auch Fachbücher zu günstigen Preis kaufen. Wir freuen uns auf Gespräche und den Meinungsaustausch mit Ihnen. Ab sofort können Sie  gebrauchte französische Bücher als Bücherspende im Montpellier-Haus abgeben. Der Erlös geht an den Asylarbeitskreis Heidelberg e. V..

Sonntag, 18. Oktober 2015
11:00 Uhr

La boutique de l'arlequin

La boutique de l'arlequin

Arlequin ist ein Spaßmacher, ein Gaukler. Er zieht mit seinen Freunden von Stadt zu Stadt und zeigt überall seine Kunststücke. Einmal, auf dem Marktplatz von Paris, erfindet er den ganzen Tag neue Späße und bringt so viele Leute zum Lachen, dass er die Zeit vergisst. Es wird dunkel und seine Freunde sind längst weitergezogen. Da beschließt er, sich einen Schlafplatz zu suchen und gelangt schließlich auf wunderbare Weise in ein Spielzeuggeschäft… Wie die Geschichte weiter geht erfahrt ihr bald im Oktober.

In deutscher und französischer Sprache.

Kammermusik von Marin Marais, François Devienne und Saint-Saëns sowie wunderschöne Kinderlieder zum Mitsingen.

Genießen Sie außerdem die kulinarische Überraschung des Café Leitstelle.

Arlequin est un bateleur, un blagueur. Avec ses amis il traverse les villes où il montre ses tours d'adresse. Une fois, sur la place du marché de Paris il invente des nouvelles blagues toute la journée et c'est ainsi qu'il fait rire les gens et il oublie le temps. La nuit tombe et ses amis ont quitté la ville depuis longtemps. Donc il décide de se chercher un endroit pour passer la nuit et finalement il se retrouve de façon mystérieuse dans un magasin de jouets... Vous saurez au mois d'octobre comment l'histoire continue.

En allemand et en français.

Musique de chambre de Marin Marais, François Devienne et Saint-Saëns ainsi que des belles chansons enfantines pour chanter ensemble.

Goutez de plus les amuse-bouches exquises dans le Café Leitstelle.

Sonntag, 18. Oktober 2015
11:00 Uhr

Apéro-Matinée - kulinarische Lesung mit Elli Sand

Apéro-Matinée - kulinarische Lesung mit Elli Sand

Im Rahmen der Französischen Woche Heidelberg-Mannheim vom 16. – 30. Oktober liest die Autorin Elli Sand aus ihren aktuellen Romanen Bolero Mortale mit Pastis und Crème Brûlée – zwei mitreißende Geschichten mit südländischem Flair – und gibt einen Vorgeschmack auf ihren nächsten Krimi. Elli Sand, geboren in Saarbrücken, arbeitet als freie Dozentin und Autorin in Deutschland und Frankreich. In ihren Romanen verarbeitet sie tatsächliche, historische Begebenheiten und Ereignisse.

Umrahmt wird die Lesung von einer kleinen, kulinarischen Weinprobe, bei der es Weine aus dem Languedoc-Roussillon sowie korrespondierende Häppchen aus der südfranzösischen Küche gibt. Wir freuen uns über Ihr Kommen.

Montag, 19. Oktober 2015
20:00 Uhr

Patrick Deville: Kampuchea

Patrick Deville: Kampuchea

Alexandre Henri Mouhot (1826-1861), französischer Forschungsreisender und Naturalist, die Botanisiertrommel umgehängt, das Schmetterlingsnetz in der Hand, hascht nach einem Sommervogel, stößt sich dabei den Kopf, hebt verblüfft die Augen und steht unverhofft vor den Tempeln von Angkor. Wir schreiben das Jahr 1860, das Jahr null dieser Erzählung.

Auf die ihm eigene Art und Weise erzählt Patrick Deville die Geschichte Indochinas über einen Zeitraum von 150 Jahren bis zu den Gräueltaten der Roten Khmer, deren beiden ranghöchsten Vertretern in diesem Jahr der Prozess gemacht wurde.

Holger Fock übersetzte mit Sabine Müller zahlreiche französische Autoren, u.a. Matthias Enard, Alain Mabanckou, Andreï Makine. Er wurde mit dem Prix lémanique de traduction 2015 ausgezeichnet.

Lesung und Gespräch mit dem Autor in französischer und deutscher Sprache

Moderation: Holger Fock

Dienstag, 20. Oktober 2015
18:00 Uhr

Maurice Godé: La Grande Guerre aus der Sicht französischer Schriftsteller

Maurice Godé: La Grande Guerre aus der Sicht französischer Schriftsteller

So wie die deutsche Elite 1914 davon überzeugt war, die 'Kultur' gegen die westliche 'Zivilisation' zu verteidigen und das 'Volksganze' wiederherzustellen, waren sich die Franzosen spätestens 1914 darin einig, die früheren Gegensätze und Differenzen auszuklammern und das bedrohte Vaterland vor den deutschen 'Barbaren' zu retten. Der Erste Weltkrieg war so auch ein Krieg der Gelehrten, Schriftsteller und Künstler, die für ihr Land Partei ergriffen. Über die bloße Propaganda hinaus ging es vielen Intellektuellen – insbesondere denjenigen mit Fronterfahrung – aber auch um eine Reflexion über Sinn und Unsinn des Krieges. Der Vortrag präsentiert die Seite dieses ideologischen Diskurses aus der Sicht französischer Schriftsteller (u. a. Romain Rolland, Maurice Barrès, Roland Dorgelès, Jean-Norton Cru, Maurice Genevoix, Henri Barbusse, Jean Giono, Léon Werth, Louis-Ferdinand Céline), für die der Krieg ein entscheidendes Erlebnis war, und ihre dabei entstandenen, mehr oder weniger autobiographischen Schriften.

Im Anschluss kleiner Empfang in der Backstube.

Dienstag, 20. Oktober 2015
20:00 Uhr

David Foenkinos: Charlotte

David Foenkinos: Charlotte

„Das ist mein ganzes Leben“ - mit diesen Worten übergibt Charlotte 1942 einem Vertrauten einen Koffer voller Bilder, 1300 Gouachen expressionistischen Stils , die die Geschichte ihrer Familie und ihrer Zeit darstellen. 1943 starb die deutsch-jüdische Malerin in Auschwitz. Über sechzig Jahre später entdeckt David Foenkinos Charlotte Salomon in einer Austellung in Berlin. Es ist, so Foenkinos, eine Liebe auf den ersten Blick. Sein neuer Roman Charlotte wurde 2014 mit dem Prix Renaudot und dem Prix Goncourt des lycéens ausgezeichnet und hat sich allein in Frankreich rund eine halbe Million Mal verkauft. David Foenkinos gilt als einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Autoren Frankreichs.

Lesung und Gespräch in deutscher und französischer Sprache mit David Foenkinos

Moderation: Anne-Marie Schirmer

Lesung der deutschen Texte und Übersetzung: Thomas Städtler

Dienstag, 20. Oktober 2015
19:30 Uhr

Kunst von Yasmina Reza

Kunst von Yasmina Reza

Serge ist längst geschieden, die Beziehung von Yvan entpuppt sich noch vor der Hochzeit als Katastrophe, und Marcs Freundin Paula ist für ihn mehr Ärztin als Partnerin, immer mit dem neuesten Schrei aus der Homöopathie zur Stelle. Die Männerfreundschaft der drei hingegen hat bisher alles überstanden. Was könnte sie trüben? Serge kauft sich ein Bild des teuer gehandelten Antrios. Auf dem ist allerdings nicht viel zu sehen, erst wenn man im richtigen Winkel steht, erkennt man feine Nuancierungen im Weiß. Marc ist entsetzt über die «weiße Scheiße» und zweifelt am Verstand seines Freundes. Yvan versucht alles gelassen zu sehen, aber zeigt er dadurch nicht, wie sehr ihm Serge egal geworden ist? Yasmina Rezas Komödie kratzt in pointierten, komischen Dialogen nicht nur am Mythos der Männerfreundschaft, sondern führt mit scharfem Blick für das scheinbar Nebensächliche amüsant verschiedene Moden wie Psychologie und Dekonstruktivismus vor.

Aus dem Französischen von Eugen Helmlé.

Im Anschluss Soirée musicale.

Mittwoch, 21. Oktober 2015
19:30 Uhr

Mesdames, messieurs - Loriot en français!

Mesdames, messieurs - Loriot en français!

Wie lernt man am besten eine Fremdsprache? Oder frischt sie wieder auf? Richtig, in der Liebe oder mit Humor. Wir nehmen es von der humorvollen Seite und präsentieren Ihnen einige der besten Sketche von Loriot, en français! 

Schauspieler: Edgar Diel und Kornelia Roth.

Si vous croyez que les allemands manquent d´humour, ne manquez pas de voir ces sketchs de Loriot, interprétés par Edgar Diel et Kornelia Roth. Attention: vous risquez de ne pas pouvoir vous empêcher de rire! 

En français.

Mittwoch, 21. Oktober 2015
19:30 Uhr

Kunst von Yasmina Reza

Kunst von Yasmina Reza

Serge ist längst geschieden, die Beziehung von Yvan entpuppt sich noch vor der Hochzeit als Katastrophe, und Marcs Freundin Paula ist für ihn mehr Ärztin als Partnerin, immer mit dem neuesten Schrei aus der Homöopathie zur Stelle. Die Männerfreundschaft der drei hingegen hat bisher alles überstanden. Was könnte sie trüben? Serge kauft sich ein Bild des teuer gehandelten Antrios. Auf dem ist allerdings nicht viel zu sehen, erst wenn man im richtigen Winkel steht, erkennt man feine Nuancierungen im Weiß. Marc ist entsetzt über die »weiße Scheiße« und zweifelt am Verstand seines Freundes. Yvan versucht alles gelassen zu sehen, aber zeigt er dadurch nicht, wie sehr ihm Serge egal geworden ist? Yasmina Rezas Komödie kratzt in pointierten, komischen Dialogen nicht nur am Mythos der Männerfreundschaft, sondern führt mit scharfem Blick für das scheinbar Nebensächliche amüsant verschiedene Moden wie Psychologie und Dekonstruktivismus vor.

Aus dem Französischen von Eugen Helmlé.

Im Anschluss Soirée musicale.

Mittwoch, 21. Oktober 2015
19:00 Uhr

Der Sonnenkönig und die Frauen - Ludwig XIV., Madame de Maintenon und Liselotte von der Pfalz

Der Sonnenkönig und die Frauen - Ludwig XIV., Madame de Maintenon und Liselotte von der Pfalz

Die 300. Wiederkehr des Todestages Ludwigs XIV. (geb. 1683, reg. 1643 - 1715), des „Sonnenkönigs“, der eine ganze Epoche prägte und unser Bild der Monarchie des 17. und 18. Jh. nachhaltig beeinflusste, ist Anlass, sich seiner Person einmal auf andere Weise zu nähern. Nicht der absolute Monarch, der unnahbare „König des Krieges“, wird im Zentrum des Abends stehen, sondern der Blick zweier Frauen, die über Jahrzehnte in seiner engsten Umgebung gelebt haben: Elisabeth Charlotte von der Pfalz, bekannt als „Madame“ oder Liselotte von der Pfalz, verheiratet mit Philippe d' Orléans, dem Bruder des Königs, und Françoise d'Aubigné, besser bekannt als Madame de Maintenon. Sie war die letzte Mätresse des Königs, mehr als das, sie war seine Ehefrau, die er heimlich 1683 geheiratet hatte. Zwei kluge Frauen am Hofe von Versailles, deren Briefe Auskunft über die Persönlichkeit des Sonnenkönigs geben, dem sie täglich begegneten. Im Dialog der Briefe werden die Persönlichkeit des Monarchen und der beiden Frauen wieder lebendig.

Präsentation / Einführung: Prof. Dr. Sven Externbrink, Universität Heidelberg sowie PD Susan Richter, Universität Heidelberg

Mittwoch, 21. Oktober 2015
19:00 Uhr

Ein Spaziergang über Père Lachaise

Ein Spaziergang über Père Lachaise

Paris: Hauptstadt Frankreichs, Stadt der Liebe, 'ville lumière' – und eine Stadt, in der dem Gedenken an die Toten ganz besondere Plätze gewidmet sind. Neben Pantheon oder Invalidendom zählen natürlich auch die Friedhöfe dazu, und unter ihnen darf der Cimetière Père Lachaise als der bekannteste gelten. Schließlich ist er der meistbesuchte Friedhof der Welt, haben doch zahlreiche namhafte Frauen und Männer hier ihre letzte Ruhestätte gefunden, darunter Generäle und Politiker, Künstler, Schriftsteller, Musiker, Wissenschaftler … und keineswegs nur Franzosen!

Daniel Werner liest Texte und präsentiert Musikbeispiele verstorbener Berühmtheiten. Kommen Sie mit auf einen literarisch-musikalischen Rundgang durch diese ebenso idyllische wie skurrile Totenstadt und begegnen Sie u.a. Oscar Wilde, Jean de La Fontaine, Georges Bizet und dem „Spatz von Paris“.

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