11. bis 20. Oktober 2019

Französische Woche Heidelberg

2019

Alle Veranstaltungen für 2019

Samstag, 19. Oktober 2019
16:30 Uhr

Okzitanischer Tag: Cie Doré. Sur le fil, Performance clownesque

Okzitanischer Tag: Cie Doré. Sur le fil, Performance clownesque

Es ist ein Spiel mit dem Gleichgewicht, das die beiden Clowninnen Laurence Dubard und Sandrine le Métayer aus Montpellier zum Thema ihrer Performance machen. Hier Form, Regel und schriftliches Fixieren, dort Improvisation, Unsicherheit und Risiko. Fragen, die sich zwischen scheinbar unvermittelbaren Gegensätzen aufdrängen, werden mit viel Spaß am Spiel, mit großem Sinn für Überraschungen und gemeinsam mit dem Publikum gestellt und geklärt.

Samstag, 19. Oktober 2019
15:00 Uhr

Okzitanischer Tag: Literatur zum Hören und zum Entdecken

Okzitanischer Tag: Literatur zum Hören und zum Entdecken

Wie lernt man ein Land am besten kennen, wenn man nicht gerade reisen kann? Bücher sind das Geheimnis der Weltreisenden, auch wenn sie sich nur in der Phantasie fortbewegen. Grund, an diesem okzitanischen Tag ein paar fast vergessene Autoren, skurille Wissenschaftler, Märchen und Legenden in Erinnerung zu rufen - allesamt auf ihre Weise mit der Region verwoben.

Texte von Birgit Vanderbeke, Jean-Henri Fabre, Claude Simon und Pierre Valmigère können an  diesem Nachmittag an verschiedenen Orten in deutscher und französischer Sprache gehört, vielleicht wieder oder sogar neu entdeckt werden.

Samstag, 19. Oktober 2019
17:20 Uhr

Okzitanischer Tag: Lieder aus dem Süden - Singen für alle!

Okzitanischer Tag: Lieder aus dem Süden - Singen für alle!

Was gibt es Schöneres als gemeinsam zu singen -  südfranzösische Volkslieder wie das berühmte  Se canto warten auf viele Sangeslustige, die Spaß daran haben, Okzitanien auch musikalisch kennenzulernen. Aude Dettlinger und Jens Riehl an der Gitarre werden dabei mit Rat und Tat unterstützen.

In Kooperation mit der Bürgerstiftung Heidelberg

Samstag, 19. Oktober 2019
16:30 Uhr

Okzitanischer Tag: Troubadour-Lyrik mit Ralph Dutli

(c) Catherine Dutli-Polvêche

1. Teil 16.30 Uhr: "Ich mach ein Lied aus reinem Nichts" (Gedichte der Troubadours I)

Die Troubadours schufen als Wortmagier das Fundament für die europäische Poesie. Ralph Dutli liest - mit okzitanischen Beispielen - von ihm übertragene Gedichte der Troubadours des 11./12. Jahrhunderts: Guilhem IX. (Wilhelm von Aquitanien), Peire Vidal und Arnaut Daniel, den Dante in der "Göttlichen Komödie" den "besten Schmied seiner Muttersprache" nannte.

2. Teil 19.15 Uhr: "Nicht anders als der Elefant" (Gedichte der Troubadours II)

Die Troubadours entführten die in den mittelalterlichen Tierbüchern sakralisierten Tiere in einen amourösen Kontext. Als Schamanen zogen sie sich Tiermasken über, identifizierten sich mit Bär, Leopard oder Hirsch. Ralph Dutli gibt Einblicke in den okzitanischen Liebeszoo und liest Gedichte von Rigaut de Berbezilh und Guiraut de Bornelh. Zudem stellt er das „Tagelied“ vor (okzitanisch: Alba), das die Trennung der Liebenden bei Tagesanbruch beschwört.

Samstag, 19. Oktober 2019
15:30 Uhr

Okzitanischer Tag: Gravur-Atelier mit Estelle Lacombe

Estelle Lacombe

Die Grafikerin und Künstlerin Estelle Lacombe aus Montpellier liebt die Natur und hinterfragt mit ihren Arbeiten unseren Platz in dieser Welt. Sterne, Bäume, Tiere und Pflanzen sind Themen und Inhalte ihrer Lithographien, Aquatintas und Radierungen - viele Drucktechniken hat sie erprobt. Sie erzählen von ihrer Leidenschaft und träumen ganz nebenbei von einer unbeschwerten Kindheit. Für ihren Heidelberger Workshop bringt sie Softcutplatten und Vinylplatten für Gummidruck mit.

Ganz gleich welchen Alters, alle sind eingeladen unter der Anleitung Estelle Lacombes ihr eigenes Kunstwerk zu schaffen.

Samstag, 19. Oktober 2019
15:40 Uhr

Okzitanischer Tag: Dança barrOCa - Tanzensemble JADIS - Danses et Contredanses d'antan

Okzitanischer Tag: Dança barrOCa  - Tanzensemble JADIS - Danses et Contredanses d'antan

Frankreichs tanzfreudiger Süden gab im Zeitalter von Renaissance und Barock reichlich Impulse an den höfischen Kunsttanz ab. Besonders der im 17. Jahrhundert in der Provence und im Languedoc verbreitetete lebhafte Rigaudon inspirierte die Pariser Tanzmeister zur Entwicklung einer der fundamentalen Tänze der Belle Danse. Der aus dem Süden stammende André Campra (1660-1744) komponierte neben zahlreichen Balletten und Divertissements 1723 eine seiner Heimat gewidmete Pastorale.

Ein musikalisch-tänzerischer Hauch aus Frankreichs Süden in den europäischen Danses de bal des Früh-, Hoch- und Spätbarock!

Es tanzen: Yannika Kuhlmann, Dorothea Paals, Nicoline Winkler, Iris Zimmermann, Martin Lutz, Jürgen Wilz.

Samstag, 19. Oktober 2019
16:00 Uhr

Okzitanischer Tag: Historische Musik aus Okzitanien

Okzitanischer Tag: Historische Musik aus Okzitanien
Das Heidelberger Ensemble flauto con bassi besteht seit 2001 und hat sich seither dem besonderen Klang historischer Instrumente und 'alter Musik' verschrieben. Die Flötistin Gabriele Hilsheimer und Michael Spengler an der Viola da Gamba stellen neben Kompositionen des 17. Jahrhunderts, wie dem Duo pour les flutes et pour les violons von Pierre Gaultier de Marseille (1642-1696) anonyme, südfranzösische Musik des 13./14. Jahrhunderts vor.
 
Samstag, 19. Oktober 2019
20:00 Uhr

Okzitanischer Tag: Les Dormeurs du bal

Okzitanischer Tag: Les Dormeurs du bal

Schlafen wird niemand, wenn das Trio Les dormeurs du bal aus Montpellier auftritt. Denn gute Laune und beste Unterhaltung stehen auf dem Programm, sobald Claire Vincent (Flöte/ Klarinette), Sylvain Rabourdain (Violine) und Corentin Ratonnat (Akkordeon, Gesang) die Bühne besteigen und den Raum in Partystimmung versetzen. Viel Talent, klassische Ausbildung und Spaß am Experiment fügen sich zum heiteren Stilmix, der Freude macht und vom Hocker reißt: von Rock, Pop und Jazzelementen über französische und selbstkomponierte Chansons bis zu traditionellen Tanzformen wie Walzer, Bourrée und Mazukas. Alles dabei für einen beschwingten Ausklang des okzitanischen Tags.

Samstag, 19. Oktober 2019
15:00 Uhr

Okzitanischer Tag: Okzitanien in Wort und Bild - Occitanie. Textes et images.

Bitte Photo der Postkarte Carcassonne einfügen (ohne logo)

Okzitanien ist … Radfahren am Canal du Midi … Staunen am Viaduc de Millau … Entspannen am Mittelmeer … Wandern in den Pyrenäen … Baden am Pont du Diable … Boules Spielen unter Platanen ebenso wie Montpellier und Toulouse, Troubadoure und Brassens, Austern und Cassoulet, Carcassonne und Katharer, Wein und Oliven.

Ihre eingeschickten Photos, Bilder und Texte werden heute im großen Saal des IZ bei einem Apéritif der Öffentlichkeit präsentiert. 

Grußwort: Catherine Veber, Generalkonsulin der Französischen Republik, Stuttgart

Samstag, 19. Oktober 2019
20:00 Uhr

Deutsch-Französischer Konzertabend

Deutsch-Französischer Konzertabend

Wir laden Sie zu einem Konzertabend mit deutscher und französischer Musik aus verschiedenen Zeitepochen ein. Das Künstler-Trio Anabelle Hund (Sopran), Rüdiger Kurz (Trompete) und Christine Rahn (Orgel) präsentiert ein facettenreiches Programm mit Werken von Bach, Händel, Mendelssohn, Dubois, Reger, Vierne u. a. Freuen Sie sich auf einen glanzvollen und außergewöhnlichen Abend!

Samstag, 19. Oktober 2019
14:00 Uhr

Shared Reading

Shared Reading

Gemeinsam Lesen verbindet uns: Bei Shared Reading wirkt die Kraft der Worte auf die Menschen, die miteinander lesen. Die Lesemoderator*innen bringen die Literatur, Kurzgeschichten und Gedichte mit und beginnen, laut vorzulesen. Zwischendurch werden Pausen gemacht, um sich auszutauschen. Das Heidelberger Schloss, der Karlstorbahnhof und die Unesco City of Literature laden ein, Shared Reading zu erleben. In der Französischen Woche lesen wir Texte französischsprachiger Autor*innen. /bit.ly/shared-reading-hd

Samstag, 19. Oktober 2019
15:30 Uhr

Okzitanischer Tag: Fête de la Pétanque. Boule für alle

Okzitanischer Tag: Fête de la Pétanque. Boule für alle

Richtig rund wird der okzitanische Tag erst mit der Boulekugel. Das Spiel mit den legendären Eisenkugeln, in Südfrankreich eher unter dem Namen Pétanque bekannt, wird - so das Wetter es zulässt - ins Freie locken. Auf den extra hierzu angelegten Boule Plätzen gerät das südfranzösische Sportlerherz in Wallung, allen anderen Besuchern macht vielleicht auch das Zuschauen einfach Spaß. Unter fachkundiger Anleitung durch Spieler des Verein Heidelberger Boule-Spieler e.V. mit Sitz in Heidelberg-Handschuhsheim sollte dies klappen.

Wir danken dem SAP-AppHaus für die freundliche Bereitstellung ihres Parkplatzes, der in Kooperation mit dem Verein Heidelberger Boule-Spieler e.V. zu Boule-Plätzen umgestaltet wurde.

Das AppHaus öffnet an diesem Tag außerdem seine Türen.

Sonntag, 20. Oktober 2019
10:00 Uhr

Brunch à la française

Brunch à la française

Am heutigen Sonntag steht der Brunch unter dem Motto „Brunch à la française": Die Gäste erwartet eine Auswahl an Croissants, Brötchen und Baguettes mit Käse, Wurst, Marmelade und Honig. Gegen Mittag wird es dann herzhaft mit Quiche-Variationen, Lachs Bellevue, Gratins und Lammragout à la Provence. Wir wünschen einen guten Appetit!

Sonntag, 20. Oktober 2019
15:00 Uhr

Croquis et Crémant.02 Patrice Rambaud skizziert das Heidelberger Schloss

Croquis et Crémant.02 Patrice Rambaud skizziert das Heidelberger Schloss

Vor genau zwei Jahren flatterte "L'oeil du pigeon" alias Patrice Rambaud wie eine Taube durch Heidelberg, suchte Plätze und Straßen, skizzierte Häuser, Wege und Gassen. Nun kommt er wieder und bleibt diesmal zwei Tage, an denen er die bekannten Ecken wie die verborgenen Winkel des Heidelberger Schlosses erkundet, mit dem gewohnt scharfen Blick des Architekten für Struktur und Form.

Und er bringt seine Skizzen französischer Schlösser mit, ein sicher interessanter und lohnender Vergleich zu der romantischen Heidelberger Ruine.

Wir dürfen gespannt sein und freuen uns auf ein Wiedersehen mit Patrice Rambaud und seine neuen Skizzen, die im Besucherzentrum des Schlosses ausgestellt und zum Kauf angeboten werden. Crémant und Akkordeonmusik von Laurent Leroi begleiten den Abschlusssonntag der diesjährigen Französischen Woche.

Sonntag, 20. Oktober 2019
18:30 Uhr

Okzitanien-Filmreihe: La Pointe Courte

Okzitanien-Filmreihe: La Pointe Courte

FR 1954, R: Agnès Varda, D: Philippe Noiret, Silvia Monfort, Marcel Jouet, 77 min, OmU

Das Hafenviertel von Sète mit seinen Menschen, die von der Muschelfischerei zu leben versuchen und seinen Häusern und Gassen diente Agnès Varda bei ihrem Debüt als Filmregisseurin nicht als Kulisse, sondern quasi als dritte Hauptfigur neben einem jungen Paar, das dort Urlaub machen möchte. Dabei entdecken sie ihre Gegensätze, um sich wieder zu versöhnen. Er ist ein im Grunde einfacher Mann, sie eine eher kapriziöse Pariserin. Filmhistorisch gilt „La Pointe Courte“ als unauffällige Geburtsstunde der später so berühmten Nouvelle Vague, zudem begann damit Philippe Noirets künstlerische Entwicklung zu einem der bekanntesten Schauspieler Frankreichs. Für die Regisseurin selbst bedeutete dieser Erstling eine Rückkehr zu dem Ort, nach dem sie während des 2.Weltkriegs mit ihrer Familie geflohen war.

Einführung: Renate Karst-Matausch

<<  1 2 3 [4