12. bis 21. Oktober 2018

Französische Woche Heidelberg

2018

Alle Veranstaltungen des Jahres 2018

Samstag, 20. Oktober 2018
14:00 Uhr

Aus der Tierwelt. Konzert für Familien.

Aus der Tierwelt. Konzert für Familien.

In seinem 10. Familienkonzert spielt das Ensemble Tunverwandte Kompositionen über Tiere: Große und kleine, schnelle und langsame, wilde und zahme Wesen werden mit Flöte, Oboe, Cello und Klavier zum Leben erweckt. Vom frisch entpuppten Schmetterling bis zur uralten Schildkröte sind viele Tiere vertreten und kommen mit einem Musikstück zu Gehör. Unsere Erzählerin Dagmar Weber gibt dem Konzert einen Rahmen, der den Bedürfnissen der Allerkleinsten gerecht wird. Musik wird zum Medium der Kommunikation, des Geschichtenerzählens und des miteinander Spielens. Die Kinder werden direkt angesprochen und sind eingeladen, sich selbst singend und tanzend zu beteiligen. Es werden u.a. Stücke von Saint-Saëns, Mouquet und Poulenc gespielt. 

C'est la dixième fois qu'on invite les familles à un concert donné par l'Ensemble Tunverwandte. Vous allez entendre des œuvres qui parlent des animaux. C'est la flûte traversière, le hautbois, le violoncelle et le piano qui donneront la vie à des petites et des grandes créatures, à des êtres rapides et lents, sauvages et apprivoisés. En écoutant la musique vous allez rencontrer un papillon qui vient de quitter son cocon où une tortue très vieille.

Samstag, 20. Oktober 2018
19:30 Uhr

Soirée Chansons, Pop et Jazz

Soirée Chansons, Pop et Jazz

Die Mischung macht’s. Es ist die Mischung aus zeitlosem Pop, Soul und Jazz in französischer, englischer und deutsche Sprache, die das Duo Deux Cafés longs ausmacht. Von Adele über Patricia Kaas, Rio Reiser, Liane Foly und Tracy Chapman geht die Reise bis zu Zaz nach Frankreich. „Wir legen uns musikalisch nicht auf ein Genre fest, sondern spielen, was uns besonders gefällt und berührt“, begründet Sängerin Susi Surblys die Songauswahl des Duos. Für Abwechslung sorgen die beiden Musiker, indem sie ihre Stücke nicht nur mit dem Keyboard, sondern auch dem Akkordeon und der Gitarre begleiten. So werden Titel wie A night like this von Carol Emeraud, Ella, elle l‘a von France Gall, Je veux von Zaz und La corrida von Francis Cabrel zu einem ganz besonderen Ohrenschmaus. Nachdem sie als Schülerin Gitarrenunterricht hatte und dabei auch ihre Stimme entdeckte, nahm sie an mehreren Jazzworkshops teil, sang bei einem Ensemble mit und war zunächst von 1998–2008 Frontfrau der Coverband Softouch aus Östringen. Seit 2008 ist sie mit der Band Teamplay aus dem Rhein-Neckar-Raum unterwegs. Begleitet wird sie am Flügel von Roland Surblys Auch er kann auf eine langjährige Musikkarriere zurückblicken: Schon mit 8 Jahren nahm er Akkordeon- und Klavierunterricht und feierte sein Popdebüt mit der Schülerband des Kurpfalz-Gymnasiums in Mannheim. Während seines Musikstudiums stieg er in die Welt der Jazzstandards ein und gibt ebenfalls seit 2008 in der Band Teamplay den Ton an.

Samstag, 20. Oktober 2018
19:00 Uhr

Domicile conjugal - Tisch und Bett

Domicile conjugal - Tisch und Bett

FR 1970, R: François Truffaut, D: Jean-Pierre Léaud, Claude Jade, Hiroko Berghauer u.a., 93 min, OmU.

Tisch und Bett, die vierte Folge der legendären Antoine Doinel-Saga, ist eine federleichte und zugleich hintersinnige Komödie, in der Antoine (Jean-Pierre Léaud), der ewige Kind-Mann und Träumer – jetzt jung verheiratet mit Christine und bald auch Familienvater – sich auf's Abenteuer des Erwachsenwerdens einlassen muss. Eheglück und Ehekrisen, Trennung von Tisch und Bett, provisorische Versöhnung… Was diesem Doinel-Film nicht zuletzt sein unvergleichliches Flair verleiht, ist das Prinzip indirekten Erzählens. Truffaut nähert sich Themen und Episoden nie direkt an, sondern immer indirekt, über Umwege und Andeutungen; er spielt wie beim Billard über die Bande und macht den Zuschauer zum Komplizen des Spiels.

Einführung: Renate Karst-Matausch

Sonntag, 21. Oktober 2018
11:00 Uhr

French Toast - das französische Mitmachmuseum

French Toast - das französische Mitmachmuseum

Frankreich – ist das Paris oder Pastis, Didier Deschamps oder Dépardieu, Subjonctif oder südliche Sonne, Macron oder Macarons - oder noch etwas ganz anderes?

Die Antwort fällt entsprechend persönlicher Erfahrungen bei jedem anders aus. Seit Sommer läuft der Aufruf, uns jenen Gegenstand als Ausstellungsobjekt für einen Tag zur Verfügung zu stellen, der für ein individuelles, besonders prägendes Frankreicherlebnis steht und in unserem Eintagsmuseum zum Abschluss der Französischen Woche zu sehen sein wird: kontakt [AT] franzoesische-woche-heidelberg [PUNKT] de

Wir sind gespannt, welche Objekte mit welchen persönlichen deutsch-französischen Geschichten verbunden sind und welches Bild von unserem Nachbarland dabei entsteht.

Beim Toast auf French Art de vivre lassen wir die Französische Woche mit einem Glas Crémant und Musik Michael Herzer (Kontrabass) und Bertrand Le Guillou (Gitarre) entspannt ausklingen.  

Mit freundlicher Unterstützung von Bordelais Weinhandel Heidelberg-Ziegelhausen

Sonntag, 21. Oktober 2018
10:00 Uhr

Sonntagsbrunch

Sonntagsbrunch

Am 21. Oktober steht der Brunch unter dem Motto „Französische Woche“: Die Gäste erwartet eine Auswahl an Croissants und französischem Käse. Für die Schleckermäuler gibt es leckere französische Desserts wie Profiteroles, Beignets, Mousse au chocolat und Crêpes. Zu Mittag wird es dann herzhaft – Quiche-Variationen, Lachs Bellevue und Bretonischer Fischtopf. Wir wünschen einen guten Appetit!

Sonntag, 21. Oktober 2018
17:00 Uhr

Tirez sur le pianiste - Schießen Sie auf den Pianisten

Tirez sur le pianiste - Schießen Sie auf den Pianisten

FR 1960, R: François Truffaut, D: Charles Aznavour, Marie Dubois, Nicole Berger u.a., 79 min, OmU.

Früher war Charlie Kohler ein berühmter Konzertpianist. Aber das Schicksal hat ihn gedemütigt. Nun spielt er jeden Abend in einer kleinen Pariser Bar. Daheim kümmert er sich um seinen kleinen Bruder. Seine beiden anderen Brüder jedoch werden von Gangstern verfolgt. Charles und seine Arbeitskollegin, die Kellnerin Lena, werden hineingezogen, als einer dieser Brüder bei Charles auftaucht. So beginnt ein film noir nach David Goodies‘ Story Down There. Aber eigentlich möchte der Film nicht schwarz sein, obwohl einst die französischen Kritiker für die amerikanischen Originale diesen dunklen Namen erfanden. In seinem zweiten Film jedenfalls spielt Truffaut eher raffiniert mit dem Licht und brilliert mit schwarzem Humor ebenso wie mit Poesie. Zudem bescherte er Charles Aznavour eine seiner berühmtesten Rollen.

Einführung: Dr. Franz Schneider

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