11. bis 20. Oktober 2019

Französische Woche Heidelberg

2019

Alle Veranstaltungen für 2019

Donnerstag, 17. Oktober 2019
18:00 Uhr

1870/71. Der Deutsch-Französische Krieg in Einzelschicksalen.

1870/71. Der Deutsch-Französische Krieg in Einzelschicksalen.

Im Juli 1870 zogen Hunderttausende in einen Krieg, der von beiden Seiten mit großer Brutalität geführt wurde und die Landkarte Europas veränderte. Der Historiker Tobias Arand zeichnet ein Panorama dieses Krieges aus der Sicht von hohen Militärs, einfachen Soldaten, Geistlichen, Diplomaten, Journalisten und Literaten. Manche erwarteten ein Abenteuer, hatten Sorge um ihr Leben oder ihre Familien, doch die meisten Männer auf beiden Seiten taten einfach nur, was sie für ihre Pflicht hielten.

Donnerstag, 17. Oktober 2019
18:15 Uhr

Espace Karambolage B2+ - Les différences culturelles de part et d’autre du Rhin

Espace Karambolage B2+ - Les différences culturelles de part et d’autre du Rhin

Mots, rites, objets, références … A l’aide de l’émission «Karambolage», diffusée sur Arte, nous parlerons des différences culturelles entre l’Allemagne et la France dans une joyeuse ambiance. Supporters de l’amitié franco-allemande bienvenus!

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Arbeitskreis Literatur - Französische und deutsche Gegenwartsliteratur

Arbeitskreis Literatur - Französische und deutsche Gegenwartsliteratur

In diesem Semester beschäftigt sich der Kurs mit vier Romanen, die sich zum einen einer schonungslosen, auch provokativen und bösen Gegenwartsanalyse widmen (Houellebecq und Despentes), zum anderen zerstörerisches und existentiell beschädigtes Leben in der Kriegs- und Nachkriegszeit in den Blick nehmen (Rothmann und Würger). Wir werden uns den Unterschieden bzw. Gemeinsamkeiten in der französischen und deutschen Gesellschaftskritik widmen.

Donnerstag, 17. Oktober 2019
19:00 Uhr

Kosmetik des Bösen von Amélie Nothomb

Kosmetik des Bösen von Amélie Nothomb

Es beginnt als ganz normale Begegnung am Flughafen in Barcelona: Der Pariser Geschäftsmann Jérôme Angust verpasst seinen Flug. Im Wartesaal wird er von einem seltsamen Unbekannten angesprochen, der sich als Textor Texel vorstellt. Und der erzählt eine Geschichte, die mehr mit Jérôme Angust zu tun hat als ihm selbst lieb ist.

Kosmetik des Bösen ist ein Dialogroman der besonderen Art. Denn was bei Amélie Nothomb ganz leichtfüßig beginnt, wird zur Reise in den Abgrund der menschlichen Seele. Wohin führt die Verdrängung unserer Triebe? Wie groß ist die zerstörerische Kraft eines schlechten Gewissens? Eine Produktion von theater2go Wien in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Vereinigung Rhein-Neckar und dem Romanischen Seminar der Universität Mannheim. Nach der Aufführung moderiert Dr. Caroline Mary-Franssen (Uni MA, DFV) das Publikumsgespräch.

Mit Jörg Bergen und Peter Wälter

Regie: Luisa Stachowiak

Amélie Nothomb ist in Frankreich und Belgien ein Literaturstar. Jedes Jahr stürmt sie die Bestsellerlisten. Im deutschsprachigen Raum gilt sie noch immer als Geheimtipp.

theater2go ist ein freies, mobiles Theater aus Wien, das seit 2015 Stücke mit wenig Requisitenaufwand anbietet und bei der Inszenierung ganz den Fokus auf die Ausgestaltung der Figuren legt.

Donnerstag, 17. Oktober 2019
19:00 Uhr

Okzitanien-Filmreihe: Lacombe Lucien

Okzitanien-Filmreihe: Lacombe Lucien

FR/DE/IT 1974, R: Louis Malle, D: Pierre Blaise, Aurore Clément, 138 min, OmU

Auch Vichy liegt in Okzitanien... Louis Malles Film von 1974 erzählt die Geschichte eines 17-jährigen Bauernjungen im Südwesten Frankreichs, der, selbst von seiner Mutter abgewiesen und gedemütigt, ohne gesellschaftliche Chancen und Perspektiven ist, eher zufällig in Gestapokreise gerät und beginnt beim tödlichen Spiel mitzuspielen. Malles Film steht am Beginn einer Auseinandersetzung der französischen Öffentlichkeit mit dem Thema Kollaboration, bzw. löst sie erst aus - 30 Jahre nach Vichy. Der Film lebt von dem undurchdringlichen Gesicht des 17-jährigen Pierre Blaise, das ebenso feindlichabweisend ist wie die archaische Landschaft, von der wunderbaren Therese Giese in der Rolle der jüdischen Großmutter, von der schönen Aurore Clément, die ebenso eine Entdeckung Malles ist wie Pierre Blaise, den sie hasst und doch zu lieben beginnt. Und natürlich von der kongenialen Musik Django Reinhardts.

Einführung: Barbara von Machui

Donnerstag, 17. Oktober 2019
18:30 Uhr

Xavier de Maistre - Reise um mein Zimmer. Lektüre unter erstaunlichen Umständen

Xavier de Maistre - Reise um mein Zimmer. Lektüre unter erstaunlichen Umständen

„Mein Zimmer ist von Osten nach Westen gerichtet und bildet ein längliches Rechteck von sechsunddreißig Schritten Umfang. Meinen Sessel verlassend und in nördlicher Richtung reisend, erreicht man mein Bett.“ Xavier de Maistre (1763-1852) schrieb Voyage autour de ma chambre während eines 42-tägigen Arrestes. Kornelia Roth vertreibt sich die Wartezeit in der Theatergarderobe mit der assoziativen Lektüre und holt sich zum Ohrenschmaus den zeitgenössischen Harfenisten gleichen Namens hinzu.

Freitag, 18. Oktober 2019
20:00 Uhr

ZAZ - les plus belles chansons

ZAZ - les plus belles chansons

Seit ihrem Debutalbum "ZAZ" in 2010 feiert die studierte Musikerin Isabelle Geffroy (ZAZ) in Frankreich - und insbesondere in Deutschland - große Erfolge. Bekannt für Ihre mitreißende und stilübergreifende Musikalität zitiert sie in ihren Studioalben verschiedene Epochen der französischen Musik der letzten 80 Jahre; vom französischen Chanson & Jazz der Dreißiger Jahre bis hin zum aktuellen Popalbum "Effet Miroir" - in verschiedensten Ensemblebesetzungen vom Strassenmusiktrio bis hin zu großen Bigbandproduktionen. Die Musiker von "Ina & Les Docteurs Martin", selbst mit tiefen musikalischen Wurzeln im Jazz und große Anhänger der Musik von ZAZ, widmen sich an diesem Abend gerne den schönsten Chansons dieser französischen Vorzeigekünstlerin, zusammengestellt aus den vier Alben der letzten knapp zehn Jahre.

Besetzung: Ina Poschke (voc), Johannes Schaedlich (kbass), Nic Schmidt (dr), Dr. Michael Martin (git., piano)
Freitag, 18. Oktober 2019
19:30 Uhr

Von der Provence nach Sud-Ouest - Südfrankreich in flüssiger Form

Von der Provence nach Sud-Ouest - Südfrankreich in flüssiger Form

Anlässlich der französischen Woche begeben wir uns dieses Mal auf eine kleine Rundreise durch die südlichen Anbaugebiete dieses wunderschönen Landes. Cinsault, Grenache, Syrah und Malbec sind nur ein paar jener Rebsorten, die wir in diesem Kurs probieren und genießen werden. Das Mindestalter für diesen Kurs beträgt 18 Jahre (JuSchG).

Freitag, 18. Oktober 2019
19:00 Uhr

Okzitanien-Filmreihe: La graine et le mulet - Couscous mit Fisch

Okzitanien-Filmreihe: La graine et le mulet - Couscous mit Fisch

FR 2007, R: Abdellatif Kechiche, D: Habib Boufares, Hafsia Herzi, Farida Benkhetache, 151 min, OmU

Slimane Beiji lebt in Sète, ist schon um die 60 und arbeitet als Werftarbeiter. Harte Arbeit, wenig Lohn. Zudem ist er geschieden, seine Kinder sind längst erwachsen, er selbst lebt bei seiner jetzigen Geliebten und deren Tochter, die er sehr mag. Slimane ist ein wenig verbittert, aber er hegt unentwegt einen großen Traum: Er möchte ein Restaurant mit arabischer Küche eröffnen. Als er entlassen wird, begreift er, jetzt oder nie. Ein altes Schiff an der Küste könnte man herrichten. Doch natürlich ist es bis zur Eröffnung ein langer Weg, zumal seine große Familie in sich ziemlich kompliziert ist. Aber es klappt und der Tag der Eröffnung naht. Doch dann ist der Couscous fort. Ein Film über Familie, über Essen, vor allem aber über die Macht der Träume. War seiner Zeit in Frankreich ein großer Erfolg und mit vielen Preisen bedacht.

Einführung: Gilda Hysaj

Freitag, 18. Oktober 2019
17:30 Uhr

Deutsch-französisches Schreibatelier für alle Generationen

Deutsch-französisches Schreibatelier für alle Generationen

Mit Schreibspielen und Schreibexperiementen in beiden Sprachen werden wir Gedichte und Kurztexte entstehen lassen. Alle, die das Schreiben gelernt und noch nicht verlernt haben, sind herzlich eingeladen! A vos plumes, prêts, écrivez ! Sandra Stürzel, Schreibpädagogin und Christina Egerter, Koordinatorin MGH und Theaterpädagogin, begleiten durch den Abend. Spenden sind willkommen! Anmeldung über: christina [PUNKT] egerter [AT] mgh-heidelberg [PUNKT] de

Freitag, 18. Oktober 2019
16:00 Uhr

Gravuratelier für Kinder mit der Künstlerin Estelle Lacombe

Gravuratelier für Kinder mit der Künstlerin Estelle Lacombe

Estelle Lacombe liebt die Natur, die sie in all ihren Ausprägungen schnitzt oder zeichnet: Steine, Bäume, Tiere, menschliche Gestalten. Allerdings wirkt ihre Natur irreal, so als wären wir auf einem anderen Planeten oder in einer verdrehten Welt, denn ihre Werke sind von Kindheitserinnerungen mit ihren Träumereien geprägt. Zugleich stellt sie die Fragen, welche Rolle wir auf unserem Planeten einnehmen sollen, der dem steten Wandel begriffen ist. Sie wird die Kinder in die traditionelle und von vielen Künstlern bis heute benutzte Technik der Gravur einführen und es ihnen somit ermöglichen, ihre eigene Welt zu schaffen – auf Französisch und Deutsch.

Estelle Lacombe hat sich nach dem Studium an der Kunsthochschule in Paris seit 2005 auf Gravur und alle Arten von Drucktechniken spezialisiert. Sie lebt in Montpellier.

Freitag, 18. Oktober 2019
18:30 Uhr

Kleine Geschichten: Zeichnungen und Gravuren von Estelle Lacombe

Kleine Geschichten: Zeichnungen und Gravuren von Estelle Lacombe

In ihren Werken mischt die Grafikerin Estelle Lacombe Phanatsie und eigene Beobachtungen und lässt so parallele Welten entstehen. Es sind geträumte Welten, die uns doch vertraut vorkommen, geheimnisvolle Welten, in denen sich Phantasie und Wirklichkeit mischen und unsere Neugier wecken. Dabei fügt sie gesammelte kleine Objekte, Fragmente oder Fotos mit Formen aus ihrem persönlichen grafischen „Wortschatz“ zusammen. Estelle Lacombe beschäftigte sich nach ihrem Studium an der Kunsthochschule in Paris zunächst mit Malerei und Zeichnen und widmete sich in den letzten fünfzehn Jahren bevorzugt der Gravur und verschiedenen Drucktechniken. Seit 2013 hat sie zahlreiche Ausstellungen in verschiedenen Städten Frankreichs und auch in Lettland realisiert. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl ihrer Zeichnungen und Gravuren.

Freitag, 18. Oktober 2019
20:00 Uhr

Rossini in Paris: Konzert für Gesang und Klavier mit Liedern und Arien

Rossini in Paris: Konzert für Gesang und Klavier mit Liedern und Arien

Auf dem Programm stehen Rossinis Lied- und Klavierkompositionen sowie Werke von Gounod, Duparc und Satie. Die deutsch-amerikanische Sopranistin Sonya Isaak erhielt ein Gesangsstipendium in Verona und ist seitdem als Solistin tätig (zuletzt mit der Philharmonie Bacău und mit dem Philharmonischen Orchester der Accademia di Bologna sowie Liederabende in New York, Italien und Heidelberg). Andreas Benend ist seit seiner musikalischen Ausbildung an der Musikhochschule Mannheim als Solo und Kammerpianist tätig. Nach Erhalt des 1. Preises bei „Jugend musiziert“ war er Sieger des Freinsheimer Klavierwettbewerbs sowie Semifinalist beim Busoni Wettbewerb in Bozen.

Samstag, 19. Oktober 2019
10:00 Uhr

Rendez-vous chez Willi

Rendez-vous chez Willi

Am 19. Oktober wird aus dem "Treffpunkt Willi" in der Weststadt ein "Rendez-vous chez Willi" und damit das Angebot auf dem Samstagsmarkt noch französischer! Neben Flammkuchen, Crêpes, Tartes, Baguettes und Croissants kommen Macarons und andere französische Spezialitäten hinzu. Außerdem wird ein petit marché aux puces organisiert. Musik von Lobo zaubert eine Atmosphäre französischer Lebensart mitten in Heidelberg. Es wird auch wieder spektakuläre Kinderaktionen geben - lasst euch überraschen!

Samstag, 19. Oktober 2019
18:30 Uhr

Okzitanischer Tag: Thierry Lavabre-Bertrand: Der Botanische Garten in Montpellier

Der Wunschbaum im Botanischen Garten Montpellier

Kommen Sie mit auf einen Spaziergang durch den ältesten Botanischen Garten Frankreichs, schlendern Sie durch den Bambushain oder vorbei am mehr als 200 Jahre alten Ginkgobaum, bewundern Sie die üppigen Sukkulenten in den Gewächshäusern oder träumen Sie am Lotusteich, an dem auch André Gide und Paul Valéry gerne saßen. Mit Bildern und Anekdoten schildert Thierry Lavabre-Bertrand, Professor der Medizinischen Fakultät und Direktor des Botanischen Gartens in Montpellier, in seinem Vortrag den Weg von den historischen Anfängen bis zu modernen Botanik.

In französischer Sprache

Verdolmetschung: Nicoline Erichsen

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