08.-18.10.2026

Französische Woche Heidelberg

2026

Alle Veranstaltungen für 2026

Dienstag, 13. Oktober 2026
10:00 Uhr

Le Petit Prince - Leseatelier

Le Petit Prince - Leseatelier

Sprachniveau B1+ Online-Kurs

Vous aimez lire et vous avez aimé Le Petit Prince ? Envie d’améliorer votre français à travers une œuvre poétique et pleine de sens ? Ce cours vous aidera à enrichir votre vocabulaire, développer votre aisance à l’oral et mieux comprendre le français à travers des discussions, des échanges d’idées et des thèmes universels.

Dienstag, 13. Oktober 2026
12:00 Uhr

Français & Storytelling

Français & Storytelling

Sprachniveau A2/ B1 Online-Kurs

Vous aimez les BD, les dessins et le storytelling ? Ce cours vous aide à apprendre le français en créant et racontant des histoires à partir d’images et de scènes illustrées. Vous développerez votre vocabulaire, apprendrez à décrire des situations et à raconter des événements de manière plus fluide et naturelle. Une façon créative et amusante de pratiquer le français à l’oral.

Dienstag, 13. Oktober 2026
18:15 Uhr

Le Tour de France - Französisch lernen und Frankreich entdecken

Le Tour de France - Französisch lernen und Frankreich entdecken

Sprachniveau A2/ B1

Möchten Sie Ihre Französischkenntnisse erweitern und gleichzeitig die Vielfalt Frankreichs entdecken? Lehrmaterial wird im Kurs bereit gestellt. In diesem abwechslungsreichen Kurs für das Niveau A2/B1 begeben wir uns auf eine sprachliche und kulturelle Reise durch die verschiedenen Regionen Frankreichs. Gemeinsam entdecken wir regionale Besonderheiten, Traditionen, typische Spezialitäten und interessante kulturelle Eigenheiten – natürlich auf Französisch.

Lehrmaterial wird im Kurs bereitgestellt.

Dienstag, 13. Oktober 2026
20:00 Uhr

Parler comme les Français - Französisch einmal anders: Authenthisch - Modern - Unterhaltsam

Parler comme les Français  - Französisch einmal anders: Authenthisch - Modern - Unterhaltsam

Dieser Kurs richtet sich an alle, die ihr Französisch über die Lehrbuchsprache hinaus weiterentwickeln möchten. Sie erhalten einen Einblick in den Facettenreichtum der französischen Sprache, von der gehobenen Standardsprache über die Alltagssprache bis hin zu umgangssprachlichen und jugendsprachlichen Ausdrucksweisen. So können Sie nicht nur Ihren Wortschatz erweitern, sondern auch Ihr Sprachgefühl vertiefen und Ihr Französisch natürlicher und authentischer klingen lassen.

Mittwoch, 14. Oktober 2026
18:00 Uhr

Luise Straus-Ernst: Pariser Impressionen. Texte aus dem Exil

Luise Straus-Ernst: Pariser Impressionen. Texte aus dem Exil

Vortrag (dt.)

Paris 1933 bis 1944: Zahlreiche, überwiegend jüdische Emigranten aus dem Deutschen Reich suchten Zuflucht in der französischen Hauptstadt, später auch im Süden des Landes. Unter ihnen die 1893 in Köln geborene Jüdin Luise Straus-Ernst, eine der ersten promovierten Kunsthistorikerinnen ihrer Generation und erste Frau des Malers Max Ernst. Während ihres Exils in Frankreich schrieb sie für renommierte Zeitungen und befand sich damit in prominenter literarischer Gesellschaft, wie in der von Irmgard Keun oder Klaus Mann. Doch ihr feuilletonistisches Schaffen geriet nach ihrer Ermordung in Auschwitz im Jahr 1944 schnell in Vergessenheit. Die Kölner Autorin Eva Weissweiler, die 2025 mit ihrer Biographie über die Fluchthelferin Lisa Fittko in Heidelberg zu Gast war, hat für ihr neues Buch 15 Texte ausgewählt, die Luise Straus-Ernst selbst als „pointierte kurze Geschichten“ bezeichnet hat.

Mittwoch, 14. Oktober 2026
18:00 Uhr

Sybille Große: Normen des Französischen in der Diskussion: zwischen 'imaginaire' und Realität

Sybille Große: Normen des Französischen in der Diskussion: zwischen 'imaginaire' und Realität

Sprachliche Normen werden in der Öffentlichkeit diskutiert und mit alltagssprachlichen Vorstellungen und Werturteilen verbunden. So z. B. mit der Idee, dass jemand nicht ‚korrekt‘ oder ‚gut‘ spräche oder ein Text nicht der Norm entspräche. Mit Blick auf Frankreich stellt sich die Frage, ob sich der französische Staat mit der Académie Française besonders um seine Norm bzw. seinen Standard bemühe und eine entsprechende ‚Sprachkultur‘ entwickelt habe. Und wie sieht es eigentlich mit dem Französischen in Québec oder den frankophonen Regionen Afrikas aus? Haben sie eigene Normen? Der Vortrag war ursprünglich für 2025 vorgesehen und musste aus Krankheitsgründen leider entfallen.

Mittwoch, 14. Oktober 2026
18:00 Uhr

Das deutsch-französische Tandem und die europäische Außen- und Sicherheitspolitik

Das deutsch-französische Tandem und die europäische Außen- und Sicherheitspolitik

Die Krisen der letzten 15 Jahre haben die Schwächen der gemeinsamen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik verdeutlicht und das deutsch-französische Tandem auf eine harte Probe gestellt. In diesem Vortrag wird der politische Diskurs in Deutschland und Frankreich analysiert und herausgearbeitet, wie die Differenzen zu erklären sind und wie sie überwunden werden könnten. Der Vortrag findet auf Französisch statt und wird von Studierenden des IÜD simultan ins Deutsche verdolmetscht.

Mittwoch, 14. Oktober 2026
18:15 Uhr

Starke Frauen Frankreichs: Von historischen Ikonen zu modernen Heldinnen

Starke Frauen Frankreichs: Von historischen Ikonen zu modernen Heldinnen

Sprachniveau A2/ B1

In diesem spannenden Sprachkurs tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Frauen, die Frankreich in Vergangenheit und Gegenwart maßgeblich beeinflusst haben. Von den revolutionären Heldinnen der französischen Geschichte bis hin zu den inspirierenden Persönlichkeiten der modernen Kultur. Dabei verbessern Sie nicht nur Ihre Sprachkompetenz, sondern erfahren auch mehr über die Frauen, die mutig, kreativ und visionär die Gesellschaft, die Politik und die Kultur Frankreichs mitgestaltet haben.

Mittwoch, 14. Oktober 2026
19:00 Uhr

Groupe de conversation

Groupe de conversation

Seit über drei Jahrzehnten gibt es alle zwei Wochen im Montpellier-Haus eine Konversationsgruppe auf Französisch für Fortgeschrittene, bei der die Nachrichten des deutsch-französischen Senders ARTE kommentiert werden. Wir laden alle Interessierten ein, unter Anleitung von Yohan Planeix die neuesten Ereignisse in der Welt zu besprechen. Eine wunderbare Gelegenheit, sein Französisch frisch zu halten – kostenlos noch dazu! Eine kleine Überraschung wartet heute Abend auf Sie.

En l’honneur de la Semaine Française, au cas où vous seriez libre ce mercredi-là, nous vous invitons à venir regarder les nouvelles sur ARTE et les commenter ensemble sous la direction de Yohan Planeix – histoire de ne pas perdre son français et de faire par la même occasion connaissance d’autres francophiles ! Une petite surprise vous attendra ce soir-là...

 

Mittwoch, 14. Oktober 2026
19:30 Uhr

Boualem Sansal. La Légende / Die Legende. Freie Meditationen eines unbequemen Gefangenen

Boualem Sansal. La Légende / Die Legende. Freie Meditationen eines unbequemen Gefangenen

Am 16. November 2024 wurde der algerische Schriftsteller und deutsche Friedenspreisträger Boualem Sansal am Flughafen in Algier verhaftet. Das Regime warf ihm vor, die „Existenzberechtigung der algerischen Nation“ sowie der historischen Grenzen in Frage gestellt zu haben. Trotz zahlreicher internationaler Proteste wurde er im März 2025 in Abwesenheit seines Verteidigers zu einer Gefängnisstrafe von 5 Jahren und einer hohen Geldstrafe verurteilt. Infolge der Intervention von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim algerischen Staatspräsidenten Tebboune wurde Boualem Sansal am 12. November 2025 begnadigt und nach Deutschland ausgeflogen.

In seinem Essay berichtet er, wie er die Inhaftnahme, seine Gefangenschaft in verschiedenen Gefängnissen und die Gerichtsprozesse in Algerien erlebte. Von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten, gelangten Informationen über die weltweiten Aktivitäten zu seiner Unterstützung vor allem über Mitgefangene zu ihm. Diese gaben ihm - in der Hoffnung auf ihre eigene Freilassung - den Namen „Die Legende“. Erst später entdeckte Boualem Sansal, inwiefern sein „Fall“ auch außerhalb Algeriens zu einer politisch motivierten Legendenbildung geführt hat.

Mittwoch, 14. Oktober 2026
19:30 Uhr

En Fanfare (Film)

En Fanfare (Film)

France, 2024 Version originale sous-titrée en français.

Thibaut est un chef d'orchestre très connu. Lorsqu'il apprend qu'il a été adopté, il découvre l'existence de son frère, Jimmy, employé de cantine scolaire qui joue du trombone dans une fanfare. En apparence, tout les oppose, sauf leur amour de la musique. Découvrant les capacités musicales exceptionnelles de son frère, Thibaut veut réparer l'injustice du destin.

Der Film wird im Erdgeschoss des Hauptgebäudes in der „Thadderia“ gezeigt.

 

Donnerstag, 15. Oktober 2026
18:00 Uhr

Ismaels tausend Leben

Ismaels tausend Leben

Der 15-jährigen Ismaël wird von der Schule verwiesen... Seine Mutter schickt ihn daraufhin zu seinem Onkel nach Lyon, für ein Praktikum in einem kleinen Restaurant. Dort hat Ismaël eine letzte Chance, alles wieder gutzumachen. Nur hat er darum nicht gebeten und glaubt nicht mehr daran. Bis hinter den Schwingtüren der Küche Céleste auftaucht. Mit ihr eröffnet sich eine riesige Welt. Ismaël wird in … tausend neue Leben katapultiert!

Die Autorin Raphaëlle Calande unterrichtete Französisch u. a. in Polynesien – eine prägende Erfahrung, aus der ihr Held Ismaël hervorging – und anschließend bei Montpellier. Seit Jahren schreibt sie gemeinsam mit ihren Schülern in Gruppenworkshops. Sie engagiert sich für die, die von der Schule abgegangen sind, und möchte durch ihre Geschichten dazu ermuntern, an sich selbst zu glauben. Für diesen Roman erhielt sie 2025 den dt.-fr. Jugendliteraturpreis.

Donnerstag, 15. Oktober 2026
19:30 Uhr

Sur mon cœur. Konzert mit Amélie Saadia und Sarah Behrendt

Sur mon cœur. Konzert mit Amélie Saadia und Sarah Behrendt

Liebe, Leben & Verlust: Sur mon cœur erzählt von Sehnsucht, Leidenschaft, Glück & Verlust und verbindet die Welt des klassischen Kunstliedes mit der Intensität des französischen und deutschen Chansons. Im Mittelpunkt steht Robert Schumanns berühmter Zyklus Frauenliebe und -leben, ergänzt durch Chansons von Édith Piaf, Barbara, Gilbert Bécaud, Hildegard Knef und Friedrich Hollaender. Der Abend gliedert sich in zwei Teile: Ein Prolog mit deutschen Chansons über das Verlieben, Träumen und Begehren eröffnet den Konzertabend, bevor sich im zweiten Teil ein musikalischer Lebenszyklus einer Frau entfaltet. Diese Chansons verleihen dem Zyklus überraschende Aktualität sowie einen modernen Blick auf Liebe und Leben. Amélie Saadia und Sarah Behrendt gestalten einen Konzertabend voller französischem Flair, berührender Geschichten und musikalischer Kontraste – emotional, charmant & nah am Publikum.

Donnerstag, 15. Oktober 2026
20:00 Uhr

Okzitanien – Der Kampf für kulturelle Identität und Unabhängigkeit

Okzitanien – Der Kampf für kulturelle Identität und Unabhängigkeit

Gespräch (frz./dt.) mit Jean Huillet, einer Ikone der Winzerrevolte, und Manfred Metzner, Moderation und Übersetzung Karla Jauregui

Anfang der 1970er Jahre - im Nachhall der französischen 68er Bewegung - hatte sich in Südfrankreich die Okzitanische Unabhängigkeitsbewegung (Lutte occitane) auf den Weg gemacht. In Deutschland weitgehend unbeachtet, außer in Heidelberg und Frankfurt. Der Abend wird sich u.a. mit den wichtigen Ereignissen von damals und den Folgen beschäftigen: der Kampf der Weinbauern, der Schafbauern auf dem Larzac, die Wiedergeburt der okzitanischen Kultur in Literatur, Film und Musik, die Folgen des Tourismus (z.B La Grande Motte). Auch die aktuelle politische Situation wird Thema sein.

Der Winzer Jean Huillet war Anfang der 70er Jahre einer der Führer der Winzerrevolte und der Bewegung gegen das Militärlager im Larzac. Die „Huillets Bande“ scheute nicht vor gewalttätigen Aktionen gegen den Staat und führte zu seiner Festnahme. Sehr lange blieb er politisch aktiv, aber seine Leidenschaft ist heute immer noch der Weinanbau.

Manfred Metzner lebt als Verleger (Verlag Das Wunderhorn) in Heidelberg. Er bereist seit 1972 Okzitanien, hat sich 1974 in der okzitanischen Unabhängigkeitsbewegung engagiert.

Donnerstag, 15. Oktober 2026
20:00 Uhr

Deneuve-Filmreihe: Le dernier métro / Die letzte Metro

Deneuve-Filmreihe: Le dernier métro / Die letzte Metro

Der jüdische Regisseur Steiner versteckt sich im Keller seines Theaters vor den Nazis. Nur seine Frau Marion kennt das Versteck. Jeden Abend steigt sie hinab, erzählt von den Proben und dem Leben oben. Je länger Steiner sich verbergen muss, desto mehr verliert er den Bezug zur Realität und schon bald auch seine Frau Marion, die sich in den Darsteller Bernard verliebt. François Truffauts Besatzungsfilm ist alles andere als todernst. Mit Ironie und Spitzfindigkeit inszeniert der Regisseur ein geniales Wechselspiel aus Theater und Wirklichkeit. Mit zehn Césars ausgezeichnet zählt Die letzte Metro zu Truffauts höchst dekorierten Filmen.

Einführung: Anselm Scherer

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