9. – 18. Oktober 2020

Französische Woche Heidelberg

2015

Donnerstag, 22. Oktober 2015
19:00 Uhr

Perspektivwechsel (Vernissage)

Perspektivwechsel (Vernissage)

Im Rahmen dieser Ausstellung präsentieren der Maler und Konzeptkünstler Oskar W. Rug und Muguette Bastide, Pariser Malerin und Schülerin von Fernand Léger und Johnny Friedlaender, eigens für die Französische Woche kreierte Porträts unter dem Festival-Motto Liberté, égalité ... M. Bastide wird dabei deutsche und O. W. Rug französische Persönlichkeiten künstlerisch interpretieren. Dieser und weitere Perspektivwechsel zielen darauf ab, einen interkulturellen Dialog zu beflügeln, der im aktuellen politisch-ökonomischen Umfeld vielfach auf der Strecke bleibt und doch so wichtig ist, um die europäische Idee zum Wohle aller weiterzuentwickeln. Der jeweils ureigene Stil der beiden Künstler soll den Gedanken unterstreichen, dass Reibungspunkte unerlässlich sind, wenn es um die Schaffung von Rahmenbedingungen für eine friedliche Zukunft auf unserem Kontinent und in der Welt geht.

Die Vernissage findet in Anwesenheit der Künstler statt, die sich sehr freuen, dass sie die BW-Bank als Kooperationspartner und Ausstellungs-Location für dieses spannende deutsch-französische Kulturprojekt gewinnen konnten. Die Besucher erwartet anspruchsvolle Kunst mit gleichermaßen hohem Entertainment-Faktor, die die Basis für einen interaktiven Ideenaustausch bietet.

Donnerstag, 22. Oktober 2015
09:30 Uhr

Tout d'un loup / Wie ein Wolf : Liberté... nur ein Traum?

Tout d'un loup / Wie ein Wolf : Liberté... nur ein Traum?

Die künstlerischen, scharfsinnigen Illustrationen von Antoine Guilloppé begeistern nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Für alle Interessierte gibt der Künstler Einblick in seine Arbeit und trifft Grundschüler der École Pierre & Marie Curie und der Albert-Schweitzer-Schule.

Donnerstag, 22. Oktober 2015
19:00 Uhr

Eine Frauensache / Une affaire de femmes (OmU) – mit Einführung

Eine Frauensache / Une affaire de femmes (OmU) – mit Einführung

Einer der bewegendsten Filme (1988) über die „condition féminine“ unter dem Vichy-Regime. Angeregt von dem authentischen Fall der Marie Giraud, die 1943 als ‚Mörderin des Vaterlands‘ hingerichtet wurde, zeichnet Chabrol das Porträt einer jungen Frau, die sich mit ihren beiden kleinen Kindern durchs Leben schlägt und aus Zufall ‚Engelmacherin‘ wird. Seine überwältigende Wirkung verdankt dieses Meisterwerk nicht zuletzt dem nuancenreichen Spiel von Isabelle Huppert als Marie.

Freitag, 23. Oktober 2015
20:00 Uhr

I Ciarlatani - Airs de cour und höfische Tanzmusik

I Ciarlatani - Airs de cour und höfische Tanzmusik

Französische Tanzmeister und Violin-Virtuosen prägten die Musik bei Kurfürst Friedrich V. und Elizabeth Stuart. 1615 erhielt Jacques Cordier, genannt „Bocan“, den Auftrag für ein Ballett. Anlass war die Vermählung von Anne Dudley, Ehrendame der Kurfürstin, mit dem Heidelberger „Maistre d‘hostel“ Hans Meinhard von Schönberg. 400 Jahre nach der Hochzeitsfeier erklingen im Schloss wieder Kompositionen von Bocan und Heidelberger Ballettmusik aus der anonymen Handschrift „Tabulatur Zweibrücken“.

Das Konzert wird von der Schlossverwaltung Heidelberg unterstützt.
Freitag, 23. Oktober 2015
16:30 Uhr

Petite conférence manipulée - Konferenz der Marionetten

Petite conférence manipulée - Konferenz der Marionetten

Ein Stück für eine Schauspielerin und viele Marionetten für Menschen ab 7 Jahren. Marionetten sind nicht gleich Marionetten und schon gar nicht sind sie nur für Kinder bestimmt. Lucile Beaune will mit Vorurteilen aufräumen und gleichzeitig für den genauen und neugierigen Blick werben. Als ‚Expertin‘ gibt sie Einblicke in Geschichte, Besonderheiten, unterschiedliche Formen und Funktionen, die u.a. in entfernten Ländern und exotischen Kulturen entstanden sind. Gleichzeitig will sie Ihr Publikum für die Magie und die Kunst der Puppen, Illusionen zu wecken, sensibilisieren. Ein Blick hinter die Kulissen ist erlaubt und das eine oder andere Geheimnis des Marionettenspielers wird gerne gelüftet.

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und im Rahmen der Belle Saison / Kinder- und Jugendtheater aus Frankreich.

Freitag, 23. Oktober 2015
18:00 Uhr

Evolution

Evolution

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ – so erscheint uns oft der Alltag. In Wirklichkeit aber sind die Welt und auch der Kosmos einem steten Wandel unterworfen. Das Universum ist in einem Urknall entstanden, in dem Veränderung das einzig Beständige ist: Galaxien, Sterne und Planeten entstehen und vergehen, Leben bildet sich aus und verschwindet oder verändert sich unaufhörlich. Erleben Sie dieses kosmische Experiment – angefangen vom Urknall bis zum irdischen Leben – und begeben sie sich mit dieser Produktion des Planetarium Pamplona auf die Spuren der Evolution.

Auf Französisch

Freitag, 23. Oktober 2015
18:30 Uhr

PURE - Hinter den Kulissen mit der Choreografin Dominique Dumais

PURE - Hinter den Kulissen mit der Choreografin Dominique Dumais

Das Kevin O’Day Ballett ergänzt das Motto der Französischen Woche auf seine ganz eigene Weise: Liberté, Egalité … Pureté. In Dominique Dumais‘ PURE begegnen sich Tanz und Musik als gleichberechtigte Künste. Es geht um die Freiheit und die Reinheit der Bewegung, den Reichtum und die Vielfalt von Beziehungen zwischen Tanz und Musik, zwischen Körpern, zwischen Performern und Publikum.

Vor der Vorstellung führt die Choreografin Sie zusammen mit der Dramaturgin Eva Wagner hinter die Kulissen des Balletts. Auf einem Rundgang mit Stationen wie dem Ballettsaal und der Schauspielhausbühne erfahren Sie mehr über den Entstehungsprozess des Stücks, die beteiligten Musiker und den Arbeitsalltag der Tänzer. Die Führung findet in französischer Sprache statt, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Freitag, 23. Oktober 2015
19:30 Uhr

Georges-Claude Gaven: Chansons

Georges-Claude Gaven: Chansons

Über das Lächeln und die Gitarre eines Dichters wandern aus Aix-en-Provence der ganze Sonnenschein zu uns und aus Korsika, dieser Insel der Schönheit, alle Düfte der Wälder. Georges-Claude Gaven bringt mit seinem Charme sogar Eisberge zum Schmelzen, seine Rhythmen reißen uns mit und seine Texte berühren uns. Ein Künstler, der Texte schreibt und singt, der Musik komponiert und spielt – er schlägt jedes Publikum in seinen Bann.

Qui aurait pu imaginer que tout le soleil d'Aix en Provence et les senteurs des maquis de l'Île de beauté vagabonderaient sur le sourire et la guitare d'un poète. Georges-Claude Gaven a un charme à rompre la glace, des rythmes qui donnent envie de bouger et des textes qui ne laissent personne indifférent. C'est le meilleur d'un artiste chanteur auteur-compositeur et musicien qui sait séduire tous les publics et qu'on a toujours grand plaisir à rencontrer le temps d'une chanson.

Mit freundlicher Unterstützung des Montpellier-Hauses.

Freitag, 23. Oktober 2015
19:30 Uhr

Marie Pellissier: Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

Marie Pellissier: Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

Die Autorin Marie Pellissier ist in Brüssel aufgewachsen und hat viele Jahre in Paris gelebt und gearbeitet. Dort hat sie auch die Inspirationen für ihre Kriminalromane rund um die clevere, liebenswerte Gardienne Lucie gefunden. Marie Pellissier stellt auf dieser Lesung ihren brandneuen Roman vor, der im Millieu der Pariser Oper spielt. Dazu spielt Susi Gab auf dem Akkordeon und versetzt die Zuhörer musikalisch in die Metropole an der Seine. Zur Einstimmung erhalten alle Besucher 1 Glas Crémant.

Samstag, 24. Oktober 2015
20:00 Uhr

Un bouquet de chansons

Un bouquet de chansons

Mit einem Bouquet von Chansons aus 8 Jahrzehnten wird das Quintett Moitié:Moitié (Akkordeon, Gitarre, Bass, Batterie, Gesang) für eine stimmungsvolle Soiree sorgen. Christophe wird mit seiner sonoren Stimme Geschichten hinter den Titeln und Anekdoten zu Genregrößen wie Piaf, Brassens, Barbara, Nougaro, Gainsbourg, oder Brel sowie viele andere erzählen, s.d. jeder Zuhörer auch ohne Französischkenntnisse nicht nur einen Abend voller Emotionen, sondern auch voller Poesie erleben werden. Gastsängerin Jutta Gückel wird mit Chansons von Zaz wunderbare Farben in das Bouquet zaubern.

Mit einem Bouquet aus Chanson-Blumen und den angereichten (französischen) Getränken werden Sie sich fühlen wie unter dem „Ciel de Paris“…

Samstag, 24. Oktober 2015
10:00 Uhr

Crêpes - sucrées ou salées

Für die französische Woche werden wir gemeinsam leckere Crêpes backen. Egal ob sie süß oder salzig sind, alle Gaumen werden sich freuen! Die süßen Zutaten bestehen aus Marmelade, Nutella, Zimt, Bananen und vielem mehr. Die salzigen Zutaten sind Feta, Oliven, geräucherter Lachs, Eier oder Hackfleisch. Un vrai délice!

Kurs-Nr. 3141

Samstag, 24. Oktober 2015
16:00 Uhr

Lalique fantastique

Lalique fantastique

Egalité, liberté et art nouveau! In der Ausstellung Der feine Schimmer: Zu Pfau und Perlmutt feiert die Kunsthalle Mannheim in diesem Herbst die Schönheit des Jugendstils. Unter den Exponaten befinden sich zahlreiche Preziosen französischer Designer, insbesondere von René Lalique, dem wohl bekanntesten französischen Schmuck- und Glaskünstler des frühen 20. Jahrhunderts.

An zwei Samstagen bietet die Kunsthalle Themenführungen zu Lalique mit anschließendem Umtrunk und delikaten Amuse-Bouche an.

Samstag, 24. Oktober 2015
20:00 Uhr

Soirée Musicale

Soirée Musicale

Soirée Musicale Lauschen Sie in edlem Ambiente den Klängen von Rossini, Poulenc und Weckerlin u.A. Die deutsch-amerikanische Sopranistin Sonya Isaak erhielt ein Gesangsstipendium in Verona und ist seitdem international als Solistin tätig(zuletzt mit der Philharmonie Bacau). So auch die preisgekrönte Pianistin Claudia Perez Iñesta, die neben ihrem Engagement am Stadttheater Heidelberg mit Projekten am Unterwegstheater und mit ihren Geschwistern im „Trio Pérez Iñesta“ das Publikum begeistert.

Samstag, 24. Oktober 2015
20:00 Uhr

Konzert mit Une Touche d’Optimisme

Konzert mit Une Touche d’Optimisme

Musikalische Einflüsse kommen von La Rue Kétanou und Mano Solo ebenso wie von Jacques Brel. Die Band aus Montpellier lässt mal melancholische, mal engagierte Texte und Kompositionen erklingen, die stets direkt ins Herz treffen. Diese mitreißende und bewegende Musik führt uns in eine Welt, in der letzten Endes immer ein Hauch von Optimismus weht – une touche d’optimisme eben… Die Musikgruppe gibt es seit 2002, sie hat bisher vier CDs veröffentlicht.

Une touche d'optimisme: Evan Braci „Evan“ (Voc.), Clément Guy „Guytou“ (Klavier – Voc.), Camille Garzone „Camille“ (Klarin.), Kévin Braci „Kévin“ (Git. – Voc.), Lukas Bouchenot „Lukas“ (Drums), Nicolas Hélard „Maniou“ (Bass).

Sonntag, 25. Oktober 2015
18:00 Uhr

Communication and control

Auch in diesem Jahr ist der Heidelberger Kunstverein einer von sieben Austragungsorten des 6. Fotofestivals Mannheim Ludwigshafen Heidelberg, das unter dem Titel  [7P] - [7] Places [7] Precarious Fields vom 18. September bis 11. November 2015 stattfindet. 

„Prekär“ erhält in den von Urs Stahel zusammengestellten dokumentarischen und künstlerischen Fotografien sowie Videoarbeiten eine politische Dimension, zeigt die Konsequenzen und Realitäten auf, die sich aus den gesellschaftlichen Verhältnissen und Veränderungen für den Menschen ergeben – beschäftigt sich mit Entwurzelung, Entfremdung, Migration, übersteigerten Selbstbildern, Gewalt, Überwachung und Verlust von Kontrolle.

Unter dem Titel "Communication and Control" werden im Heidelberger Kunstverein fotografische Arbeiten von Melanie Gilligan, The Experimental Visualization Lab (George Legrady, Danny Bazo), Trevor Paglen, Marco Poloni und Jules Spinatsch vereint, die in drei französischsprachigen Führungen durch die Kunsthistorikerin Caroline Marié besprochen werden.

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